Francisco Carolinum ab sofort mit virtuellem Ausstellungsbetrieb
LINZ. Das Linzer Museum Francisco Carolinum startet am 11. Mai den regulären Ausstellungsbetrieb im Metaverse Cryptovoxels. Dort liegt es an der 17 Clarion Alley auf der Insel San Francisco. Das „DFC Francisco Carolinum“ ist ein virtueller Standort der OÖ Landes-Kultur GmbH und erweitert die Ausstellungs- und Aktionsfläche des 1895 gegründeten Francisco Carolinum um einen virtuellen Raum.

In Bezug auf die Besucherzahlen ist der virtuelle Standort DFC auf Cryptovoxels gegenwärtig die Nummer Eins: Kein Kunststandort im Metaverse - im virtuellen Raum - verzeichnet derzeit so viele Besucher wie der des DFC. Sogar der Künstler Beeple ließ es sich nicht nehmen, vorbeizukommen.
Konzeptkünstler zu Gast
Unter dem Titel „Be Nice To Yourself To Your Ideas To Your NFT“ ist aktuell - bis 17. Mai - im DFC die dreiteilige Installation des Wiener Konzeptkünstlers und Juristen Guido Kucsko zu sehen. Drei Boxen erzählen von dem Kampf, den wir alle mit uns selbst auszutragen haben, von der unglaublichen Gabe des Menschen, kreativ zu sein, und davon, dass das Metaverse nicht außerhalb der realen Welt und ihres ökonomischen und rechtlichen Rahmens steht. Es ist vielmehr ein wunderbarer, neuer, virtueller Teil unseres Lebens. Gestern fand dazu bereits eine Preview statt, die mit 800 Besuchen gut besucht war.
Für den Künstler Guido Kucsko ist „Cryptovoxels ein immaterielles Universum, reine Idee und ein El Dorado für Konzeptkunst“. Alfred Weidinger, Geschäftsführer der OÖ Landes-Kultur GmbH ergänzt: „Wir dürfen dieser virtuellen Welt und der neuen Kunstströmung nicht entgegenstehen. Vielmehr haben wir die Verantwortung, uns ernsthaft mit den künstlerischen Möglichkeiten, die Web 3.0 und Blockchain ermöglichen, auseinanderzusetzen und den Künstlern geeignete Plattformen für ihr Schaffen zu bieten.“
Ständig wechselnde Ausstellungen
Das DFC Francisco Carolinum ist ein virtueller Standort der OÖ Landes-Kultur GmbH und erweitert die Ausstellungs- und Aktionsfläche des 1895 gegründeten Francisco Carolinum um einen virtuellen Raum. Einzelne Ausstellungen werden sich ständig verändern, sie passen sich den Nutzergewohnheiten sowie den Erwartungshaltungen der User an. Das gilt auch für die Architektur. So findet die Ausstellung „Be Nice“ in einer Gebäudereplik des Linzer Francisco Carolinum statt. Die am 18. Mai kommende Folgeausstellung wird in einem vollkommen anderen Museumsbau stattfinden.
Die aktuelle Schau ist bis 17. Mai zu sehen, im DFC Francisco Carolinum, 17 Clarion Alley, San Francisco (743W,648N), Cryptovoxels - unter www.cryptovoxels.com/parcels/4650


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden