Stream-Festival noch 30 Tage lang online nachsehen
LINZ. Premiere in Linz: Mit „Streaming Stream“ wurde ein ganzes Festival durchgehend gestreamt - aus dem Posthof und dem Ars Electronica Center in die Welt hinaus. Von 27. bis 29. Mai fand das Festival statt, nun ist es noch 30 Tage lang online nachzusehen.

Das professionelle Zusammenspiel aller Beteiligten sorgte für virtuellen Konzertgenuss von elf Acts an drei Tagen, der an diesem kühlen und regnerischen Wochenende über Live-Stream ins Zuhause kam und dort viele Musikherzen erwärmte. Bis zu 30 Tage nach den Live-Übertragungen, in Szene gesetzt mit elf Kameras, sind die Konzerte von der Ö1- und FM4-Bühne im Posthof auf www.stream-festival.at abrufbar. Die Inhalte der Talks und Performance Lectures, die Einblicke ins elektronische Musikschaffen als auch Austausch zur aktuellen Situation in der Branche bot, stehen dank Ars Electronica Home Delivery zeitlich unbegrenzt zur Verfügung.
Musikalisch nachzusehen gibt's etwa Martin Kohlstedt, My Ugly Clementine, Thees Uhlmann und einige mehr.
Große Breitenwirkung
„Durch eine aufwendige Produktion und kreative Konzeption ist es gelungen den Festival-Charakter auch im Stream rüber zu bringen und wir haben begeisterte Rückmeldungen aus ganz Österreich und dem Ausland erhalten. Diese große Breitenwirkung ist ein beachtenswerter Erfolg für das Festival und das Renommee von Linz als Musik- und Festivalstandort. Diese positiven Erfahrungen ermuntern uns für zukünftige Live-Festivals in einer hybriden Form, also auch mit deinem zusätzlichen Online-Konzept zu organisieren. Ich bedanke mich vor allem beim Festival Team der Linz Kultur, die hier in den letzten Wochen gemeinsam mit Programmpartnern und allen Beteiligten mit viel Kreativität und Engagement ein außergewöhnliches Festivalerlebnis ermöglicht haben“, ist Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer begeistert.
„Club“ 2022
Nach der erfolgreichen Ausstrahlung des Konzert- und Diskursprogramms von „Stage“ und „Talk“ im heurigen Jahr, soll im Frühjahr 2022 die dritte Programmschiene „Club“, die Indoor-Nightline des Festivals mit Elektronik-Schwerpunkt in Zusammenarbeit mit Linzer Kultureinrichtungen, nachgeholt werden.


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