2G in ausgewählten Bereichen: OÖ verschärft Covid-Maßnahmen nochmals

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Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 29.10.2021 17:10 Uhr

OÖ. Nachdem das Land OÖ bereits am 23. Oktober angekündigt hatte, die FFP2-Maskenpflicht mit Freitag, 29. Oktober auszuweiten - Tips hat berichtet - werden die Maßnahmen in OÖ nun nochmals verschärft. Ab 8. November gilt in ausgewählten Bereichen die 2G-Regel, am Wochenende zu Halloween werden die 3G-Regeln verstärkt kontrolliert, teilt das Land OÖ am Freitagnachmittag mit.

Den Verschärfungen sind Gespräche unter den Landeshauptleuten vorausgegangen. Oberstes Ziel sei der Schutz der Gesundheit und damit einhergehend die Verhinderung der Überlastung von Krankenhauskapazitäten sowie Lockdowns und Schließungen von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.

Mit Stand Freitag, 29. Oktober, verzeichnet Oberösterreich rund 9.000 aktiv nachweisbare Infektionen und fast 14.000 Menschen in Quarantäne. 270 Covid-19-Patienten sind stationär auf Normalbetten in Behandlung und 51 auf den Intensivstationen.

2G-Regelung in ausgewählten Bereichen ab 8. November

Wie in der Steiermark und Tirol wird es ab dem 8. November in ausgewählten Bereichen in Oberösterreich zur Anwendung der 2G-Regelung kommen, sofern nicht eine bundeseinheitliche Regelung getroffen wird. Nachtgastronomie und größere Veranstaltungen werden dann nur noch mit Geimpft- oder Genesen-Status zugänglich sein. Eine diesbezügliche Verordnung wird in den kommenden Tagen festgelegt. Der Bund denkt nach der gestrigen Corona-Kommissionssitzung über ein Vorziehen von Maßnahmen nach. Sollte es auf Bundesebene zu Änderungen von bundesweiten Vorgehensweisen kommen, werden die oberösterreichischen Maßnahmen angepasst.

Landesweit verschärfte FFP2-Maskenpflicht in Geschäften und Kultureinrichtungen

Seit Freitag, 29. Oktober, gilt eine FFP2-Maskenpflicht für Kunden in allen oö. Geschäften und Einkaufszentren unabhängig vom 3G-Status - Tips hat berichtet. Für Besucher von Museen, Kunsthallen und kulturellen Ausstellungshäusern sowie von Bibliotheken, Büchereien und Archiven gilt, ebenso unabhängig vom 3G-Status, die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Die FFP2-Maskenpflicht gilt nicht bei körpernahen Dienstleistern wie etwa Friseuren oder Stylisten. Hier gilt für die Kunden ohnehin die 3G-Regel. In Theatern, Kinos, Varietees, Kabaretts, Konzertsälen und -arenen gilt ebenfalls die 3G-Regel.

Verstärkte 3G-Kontrollen an Halloween

Die oberösterreichische Polizei kontrolliert laufend stichprobenartig die Einhaltung der aktuell geltenden Maßnahmen. Zu den bevorstehenden Festlichkeiten und Veranstaltungen im Rahmen von Halloween werden die Kontrollen der Polizei in enger Abstimmung mit den Bezirksverwaltungsbehörden vor Ort und der Landespolizeidirektion nochmals verstärkt. Im Rahmen von Schwerpunktkontrollen werden die Gastronomiebetriebe wie auch Veranstaltungen kontrolliert. Kinder, die zu Halloween von Haus zu Haus ziehen, um Süßigkeiten zu sammeln, werden selbstverständlich nicht kontrolliert, stellt das Land klar.

Erneuerter Appell: Impfen lassen  

„Die Gesundheit der Bevölkerung hat oberste Priorität. Aus dieser Verantwortung heraus tun wir aktiv einen weiteren Schritt, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Wir wollen dazu beitragen, die Spitalskapazitäten nicht zu überlasten und einen Lockdown zu verhindern. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass wir den Kampf gegen Corona in erster Linie vor den Toren der Spitäler durch ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Hausverstand und das Einhalten von bewährten Maßnahmen gewinnen. Die aktuellen zusätzlichen Schutzmaßnahmen sind notwendig und sollen unsere Ausgangssituation über den Winter hindurch verbessern. Zahlreiche Experten berichten, dass das wichtigste G jenes von 'Geimpft' ist. Das Land OÖ verfügt über ein breites, niederschwelliges und kostenloses Impfangebot, das den Oberösterreicher im Umgang mit 2G und 3G empfohlen wird. Man kann sich bei rund 900 Arztpraxen von niedergelassenen Ärzten sowie 18 öffentlichen Impfstraßen im ganzen Land impfen lassen“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer und LH-Stv. Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander. Sie appellieren an die noch ungeimpfte Bevölkerung, sich zu informieren, mit dem Arzt des Vertrauens zu sprechen und sich impfen zu lassen.

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