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LINZ. 170 Ausstellende, 7.000 Besucher, 5.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche – das war die 14. Ausgabe der WeFair, bisher bekannt als WearFair +mehr. Das dreitägige Messewochenende von 29. bis 31. Oktober war wieder eine professionelle Bühne für Nachhaltigkeit, für die Menschen und ihre Ideen, Produkte und Dienstleistungen. Mit diesem Konzept kommt Österreichs größte Nachhaltigkeitsmesse im nächsten Jahr erstmals nach Wien. 

WeFair 2021 (Foto: WeFair / Maximilian Roeder)
  1 / 6   WeFair 2021 (Foto: WeFair / Maximilian Roeder)

Die WeFair fand heuer erstmals im Design Center und unter neuem Namen statt. „Sowohl das aktualisierte Design als auch der neue Veranstaltungsort spiegeln unsere Entwicklung der vergangenen Jahre wider: Wir sind von einer kleinen Nische zu einer professionellen Bühne für Nachhaltigkeit geworden“, so Geschäftsführer Wolfgang Pfoser-Almer zum Abschluss der Messe. „Nachhaltigkeit ist keine Randerscheinung, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Bei uns findet man für fast jede Konsumentscheidung, vor der man stehen kann, eine nachhaltige Alternative“, ist er überzeugt.

Der große Vorteil der WeFair sei der direkte Kontakt mit den Menschen, die hinter den Ideen, Produkten und Dienstleistungen stehen. „Bei uns kommt man ins Gespräch, kann verkosten, an- und ausprobieren und direkt vor Ort kaufen. Nach eineinhalb Jahren der Distanz genießen die Menschen wieder dieses herrliche Offline-Erlebnis.“

Zahlreiche Besucher

Die Zahl der Besucher blieb zwar unter jenen der Vorjahre, war aber angesichts der aktuellen Corona-Entwicklungen durchaus zufriedenstellend, sagte Pfoser-Almer. „Egal ob 3G-Regel oder sonstige Corona-Vorschriften, die Kooperationsbereitschaft war sehr hoch.“ Gerade für die vielen kleinen Aussteller war die Durchführung der Messe wichtig. „Für viele Ausstellende, vor allem für kleine Betriebe, ist die WeFair ein wichtiger Umsatzfaktor. Daher war es uns ein besonderes Anliegen, in diesem schwierigen Jahr eine gute Plattform zu bieten“, so der WeFair-Geschäftsführer.

Die Aussteller waren zufrieden: „Wir haben einen regelrechten Sog entwickelt und genau unsere Zielgruppe erreicht: umweltbewusste Junge genauso wie qualitätsbewusste Ältere, die nicht nur auf Kostproben scharf sind, sondern sich über solidarischen, nachhaltigen Konsum informieren“, so Elisabeth Schmidt von der BioRegion Mühlviertel. Gemeinsam hat ein knappes Dutzend Ausstellender der BioRegion Mühlviertel das gesamte Messerestaurant bespielt und mit dem Biodrom – einer hölzernen Kuppel mit überdimensionalen Kornblumen und Getreideähren – auch optisch neue Wege beschritten.

Matthias Dollfuss von Online-Plattform Ikonity, heuer erstmals auf der WeFair, hat 15 junge österreichische Modelabels gemeinsam präsentiert. „Die WeFair ist richtig gut gelaufen, wir haben viele Kontakte zu anderen Labels geknüpft und unsere Community aufgebaut.“

Sprung nach Wien

Die WeFair wird im Frühjahr 2022 erstmals den Sprung nach Wien wagen. Ursprünglich war die Premiere in Wien schon für das Jahr 2021 geplant, musste aber Corona-bedingt auf 2022 verschoben werden, genauer auf das Wochenende von 4. bis 6. März 2022 in der Großen Marx-Halle Wien. „Viele Ausstellende haben uns schon fix zugesagt, dass sie auch bei der WeFair Wien mit dabei sind.“

Hinter der WeFair steht der gemeinnützige Verein „Wefair – Verein zur Förderung eines fairen und ökologischen Lebensstils“, der von den drei NGOs Südwind, GLOBAL 2000 und dem Klimabündnis getragen wird. Die Messe wird vom Land OÖ – Landesrat Stefan Kaineder, Sonnentor, Arbeiterkammer OÖ, PYUA und vielen anderen engagierten Unterstützern gefördert.

Alle Infos: wefair.at


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