In "Generation Why" rechnet das Schauwerk mit der eigenen Generation ab
LINZ. Das Schauwerk meldet sich zurück und bringt eine neue Stückentwicklung im Theater Phönix zur Uraufführung. In „Generation Why – Leben am Limit oder ich habe mir eine Pfanne gekauft“ rechnet das Theaterkollektiv ab 18. November mit der eigenen Generation ab – wie immer energie- und musikgeladen, selbstironisch und mit einer Extraportion 90s Flair.

Rastlos, unzufrieden, schnell gelangweilt und unentschlossen. Düster scheint das Bild der Generation Y, der letzten Generation vor der Jahrtausendwende und der ersten, der es tatsächlich schlechter geht als der davor. Die Millennials sind weit entfernt von Eigenheim, 1,4 Kindern und gepflanzten Bäumen. Ihre Life Goals beschränken sich auf Fragen wie: Trägt nun der Töpferkurs oder die Keto-Diät mehr zur eigenen Persönlichkeitsentfaltung bei?
Getrieben von der Freiheit, alles sein und haben zu können, schafft es die Generation Y nicht, endlich mal Entscheidungen zu treffen. Zwischen der Großelterngeneration als Wiederaufbauern, den Baby-Boomern als Wohlstandsgeneration und der Generation Fridays for Future als Weltrettern, behauptet sich die „Generation Why“ mit der Beantwortung der Frage: Warum sind wir eigentlich da? Ja, warum denn eigentlich nicht?! Und damit ist sie einen gewaltigen Schritt weiter. Oder?


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