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LINZ. Mit ihrem Roman „Die verschissene Zeit“ ist Barbi Marković im Rahmen der Programmschiene „Bandbreiten Text“ am 6. April zu Gast im Kultur Hof. Die Veranstaltung ist auch als Livestream verfügbar.

Barbi Markovic (Foto: Apollonia Theresa Bitzan)
Barbi Markovic (Foto: Apollonia Theresa Bitzan)

Für die neue Programmschiene „Bandbreiten Text“ kommen die klügsten und gewitztesten Autoren in den Kultur Hof, um aus aktuellen Texten zu lesen. So unterschiedlich sie sind, eint sie, dass sie junge Literatur schreiben, unabhängig von ihrem Alter. Am 6. April ist Barbi Marković mit ihrem Roman „Die verschissene Zeit“ an der Reihe. 2009 machte die Wienerin mit dem Thomas-Bernhard-Remix-Roman „Ausgehen“ Furore. 2016 erschien der Roman „Superheldinnen“, für den sie den Literaturpreis Alpha, den Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises sowie 2019 den Priessnitz-Preis erhielt. 2017 las Barbi Markovic beim Bachmann-Preis, 2018 wurde „Superheldinnen“ im Volkstheater Wien aufgeführt.

Damit der jeweilige Abend dem außergewöhnlichen Gast gerecht wird, muss sich Gastgeberin Dominika Meindl ins Zeug legen. Was regt Barbi Marković so richtig auf? Was macht sie einwendig? Was würde sie tun, wäre sie einen Tag Gott? Soll Literatur schön sein oder muss sie weh tun? Geht Kunst auch ohne Drogen? „Wir sprechen darüber, ob Tyrannenmorde ok sind. Wir begeben uns in Zeitschleifen und träumen vom Matriarchat. Wir schwanken zwischen Lüge und Wahrheit. Wir fragen uns, ob man in der Stadt oder am Land doofer lebt. Braucht es „Heimat“ und „Volk“, oder kann das weg? Und schließlich die Hauptfrage, warum man sich das Schreiben überhaupt antut. Im Idealfall gibt der Abend die Antwort.“

Das Publikum ist eingeladen, eigene Fragen zu stellen – die besten drei gewinnen bei der weltersten Literatur-Tombola, zu der die Eingeladenen drei Gegenstände aus ihren Haushalten beisteuern, die sie mit Liebe ausgemistet haben.

Mittwoch, 6. April, 20 Uhr

Kultur Hof Linz sowie per Livestream

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