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LINZ. Neue Barockmusik aus dem Stiftsarchiv des Klosters Kremsmünster steht am Programm des dritten Zykluskonzerts von Ars Antiqua Austria unter der Leitung von Gunar Letzbor. Die Uraufführung einer Komposition von G.B. Pergolesi ist ein Höhepunkt des Programms. Zu erleben am Samstag, 2. April, 19.30 Uhr, im Brucknerhaus Linz.

Gunar Letzbor (Foto: Simone Bartoli)
Gunar Letzbor (Foto: Simone Bartoli)

Das Stift an der Krems prägte lange Zeit das Kulturleben im Land ob der Enns. In seinem Archiv finden sich Unmengen an Meisterwerken aus ganz Europa. Es war eine gewisse Tradition, dass musikalische Mönche auf Reisen geschickt wurden, um neue Kompositionen ferner Kulturen aus erster Hand zu beschaffen. Von den Mönchen abgeschrieben, fanden sie bald den Weg in die Aufführungstradition des Klosters und bereicherten und modernisierten dabei die musikalische Weltsicht der ganzen Umgebung.

Bis heute hat sich eine reiche Sammlung historischer Instrumente und eine noch reichere Sammlung an Noten erhalten. Es findet sich nicht nur Musik für den Gottesdienst, sondern auch genügend weltliche Musik, glänzten die Äbte doch mit einer fast fürstlichen Hofhaltung. 

Beim Konzert im Brucknerhaus zu hören sind unter anderem Klänge aus Werken von Giuseppe Valentini, aus der Lechler Handschrift und Ferdinand Fischer sowie G.P. Pergolesi.

Infos und Karten: www.brucknerhaus.at


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