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LINZ. Der Stadtkulturbeirat Linz hat sich neu konstituiert, an der Spitze steht wieder ein Dreier-Team. Die nächsten vier Jahre übernimmt Oona Valarie Serbest den Vorsitz, die Stellvertretung übernehmen Phillip Kroll und Renate Moran.

  1 / 2   Stellvertreter Phillip Kroll, Vorsitzende Oona Valarie Serbest, Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer und Stellvertreterin Renate Moran (v. l.) (Foto: Stadt Linz)

Oona Valarie Serbest, Geschäftsführerin der Vernetzungsstelle „Fiftitu%“ wurde einstimmig als neue Vorsitzende gewählt. Die Stellvertretung übernehmen einerseits Musiker und Kulturaktivist Phillip „Flip“ Kroll, andererseits die bildende Künstlerin und Kulturvermittlerin Renate Moran.

Plattform für Diskurs

Im September 2001 wurde der Stadtkulturbeirat als Beratungsgremium für die Stadt Linz in künstlerischen und kulturpolitischen Fragen ins Leben gerufen. Er besteht aus maximal 24 Mitgliedern, paritätisch besetzt von zwölf Frauen und zwölf Männern. 13 Mitglieder sind ab heuer zum ersten Mal im Beirat vertreten, elf Persönlichkeiten waren bereits von 2018 bis 2021 Mitglieder, wurden für eine zweite Periode wiederbestellt.

Bei der Zusammensetzung der Mitglieder soll gesichert sein, dass diese aus allen Bereichen kommen, von der Architektur und Stadtgestaltung über Darstellende Kunst, Literatur bis zur Volkskultur.

Der Stadtkulturbeirat soll eine Plattform sein, um einen ständigen Diskurs über die kulturelle Entwicklung in Linz zu führen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung an die Anforderungen einer zeitgemäßen Kulturarbeit zu initiieren. Er richtet seine Arbeit nach den vier Leitlinien und zwölf Schwerpunktsetzungen des „neuen Kulturentwicklungsplanes Linz (KEP neu)“ aus.

„Bereicherung für Kulturpolitik“

„Die hochmotivierte Arbeit des Stadtkulturbeirates mit Persönlichkeiten aus allen Sparten ist eine Bereicherung für die Kulturpolitik in der Stadt. Das war auch bei den Statements der ausscheidenden Mitglieder an das neue Team des Stadtkulturbeirates zu spüren. Ich schätze die Impulse aus dem Stadtkulturbeirat und das Engagement seiner Mitglieder sehr. Ein zentrales Projekt für diese Funktionsperiode wird auch die Weiterentwicklung des Kulturentwicklungsplans sein“, sagt Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer (ÖVP). 

Die Kultursprecherin der Grünen Linz Rossitza Ekova-Stoyanova unterstreicht: „Ich freue mich, dass mit Oona Valarie Servest erneut eine Künstlerin aus der Freien Szene den Vorsitz übernimmt, der noch dazu der Feminismus und die Gleichstellung in allen Lebensbereichen ein Herzensanliegen ist. Sie kennt die Linzer Kulturszene bestens und bringt alle Voraussetzungen für die Leitung des Stadtkulturbeirates mit.“

Die Grünen Linz fordern aber auch, dass die Mitglieder des Beirates künftig eine Aufwandsentschädigung für ihre Arbeit erhalten. Ein Gemeindeantrag der Grünen dazu wird im Kulturausschuss diskutiert.


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