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LINZ. Mit seinem Docu-Dance-Theater-Projekt „In the Name of the Father“, das für und mit Kindern entstand, die infolge von Kriegsvergewaltigungen in Bosnien und Uganda geboren wurden, hat Tänzer und Choreograf Darrel Toulon internationale Aufmerksamkeit erzielt. Nun ist die filmische Dokumentation des Projekts am 3. Juni in der Studiobühne der Bruckneruni zu sehen. Begleitet wird das Screening von einem Keynote-Vortrag sowie einer Podiumsdiskussion.

In the Name of the Father (Foto: Photo.Artist Sakher Almonem)
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„In the Name of the Father“ ist ein transdisziplinäres Projekt, das an der Schnittstelle von Performance-Kunst, politisch relevantem Theater und akademischer Forschung angesiedelt ist und in Zusammenarbeit mit der University of Birmingham (UK), der Universität Leipzig (DE) sowie der Forgotten Children of War Association (BA) entwickelt und vom Österreichischen Kulturforum Sarajevo und dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union unterstützt wurde.

Die Darsteller und Protagonisten im Film sind tatsächliche Kinder des Krieges, die von sieben bosnischen Schauspielern sowie dem österreichischen Rock-Musiker Norbert Wally unterstützt werden. Darrel Toulon verwandelt darin Biografien, Fakten und traumatischen Lebensgeschichten dieser Kinder und Jugendlichen in bewegte Bilder und schafft so eine nicht-fiktionale Performance, die das Publikum auf eine Reise in eine (andere) Welt mitnimmt.

Key-Note und Podiumsdiskussion

Zu Beginn wird somatische Therapeutin und Trauma-Therapeutin Linda Thai (University of Alaska Fairbanks) einen Vortrag halten. Im Anschluss an das Screening findet eine Podiumsdiskussion moderiert von Kathryn List (AVL Cultural Foundation Graz), mit Lukas Schretter (CHIBOW Researcher, Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung Graz) und Mercy Nabiyre (African Diaspora Arts, Kauma Arts, Uganda/UK) statt. Als Ehrengast ist Ajna Jusić, Präsidentin der Forgotten Children of War Association Sarajevo, Bosnien, anwesend.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Beginn ist um 17 Uhr, Eintritt frei.


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