AK-Kultur startet mit Blues, Kabarett, Classics und Comedy ins neue Jahr
LINZ. Mit einem bunten Programmmix startet die AK-Kultur ins neue Jahr.

Meena Cryle und die Chris Fillmore Band sind beim Tuesday the Bluesday am 17. Jänner um 20 Uhr im Kongresssaal zu hören.
Wer auf Youtube mit einem Slow Blues über 20 Millionen Aufrufe hat, fällt auf und muss etwas richtig machen. Meena Cryle und Chris Fillmore zählen seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten österreichischen Musikexporten in der internationalen Blues 'n' Roots Szene. Ihr aktuelles Programm „Down To The Bone“ (was so viel wie „reduziert aufs Wesentliche“ bedeutet) entführt in die große weite Welt der American Roots Music. Mit einer großartig besetzten Band begeben sich Cryle und Fillmore auf eine eindrucksvolle Reise zurück zu den Wurzeln ihrer Musik. Ein Abend wie ein Road Movie, von dem man sich wünscht, dass er niemals enden würde.
Kabarettabend mit Thomas Maurer
Mit seinem Kabarett „Zeitgenosse aus Leidenschaft“ ist Thomas Maurer am Mittwoch, 25. Jänner, um 20 Uhr im Kongresssaal.
Man kann auf der Autobahn fahren und dabei die Klimaanlage auf Weißweintemperatur stellen. Man kann schweißüberströmt auf dem Hometrainer sitzen und dabei nirgendwo hinkommen. Oder für die Freiheit demonstrieren, sich eine infektiöse Lungenerkrankung einzufangen. Oder kühl distanziert der Zeitung entnehmen, welcher unseligen Weltgegend gerade „Hilfe vor Ort“ in Aussicht gestellt wird und wer gerade wieder „Klimahysterie“ gesagt hat. Oder einfach sitzen und schauen: An der Zeitgenossenschaft führt kein Weg vorbei. Und Sachen, an denen man eh nicht vorbeikommt, sollte man mit Leidenschaft erledigen. Dann ist es weniger fad.
Jane Jeresa und Morblus bei Tuesday the Bluesday
Gefühlvoller Blues, melodiöser Soul oder kraftvoller Bluesrock, das sind die Sounds, mit denen Jane Jeresa und Roberto Morbioli international Erfolge feiern. Zudem der unverkennbare Stil, den der charismatische Gitarrist Roberto Morbioli mehrmals im Jahr auf seinen Tourneen durch die USA auf die Bühne bringt, und ganz nahe an der Wiege des Blues sein perfektes Gesamtpaket abliefert. Die stimmgewaltige Jane Jeresa ist die ideale Ergänzung für einen energiegeladenen Abend.
Beim Tuesday the Bluesday, 7. Februar, um 20 Uhr im Kongresssaal
„Geborgenheit und Größe“ bei AK Classics
Unter dem Titel „Geborgenheit und Größe“ geht das nächste AK Classics-Konzert am Montag, 13. Februar, um 19.30 Uhr im Brucknerhaus über die Bühne. Am Programm stehen Leos Janáceks Suite für Streichorchester und Anton Bruckners Messe Nr. 3 in f-Moll. Zu hören sind das Ensemble Sonare, der Jeunesse Chor Linz sowie die Solisten Manfred Mitterbauer (Bass), Jan Petryka (Tenor), Monika Schwabegger (Alt) und Elisabeth Wimmer (Sopran). Dirigent ist Wolfgang Mayrhofer.
Die f-Moll Messe, die nach Bruckners Tod zu einem der beliebtesten Chorwerke der Romantik avancierte, ist in der Besetzung ungleich größer angelegt als die e-Moll-Messe, deshalb wird sie oft mit Recht Bruckners „Große Messe“ genannt. Ihre Entstehung fällt in die Jahre 1867/68, in die Zeit der Arbeit an der 2. Sinfonie. Bruckner hatte inzwischen das für ihn so entscheidende Erlebnis Richard Wagner, das in manchen Einzelheiten der f-Moll-Messe auch seinen Niederschlag findet. Das Orchester wird sehr sinfonisch behandelt, zum Chor treten vier Solostimmen, die wirkungsvoll in das Geschehen eingreifen.
Comedy mit Tricky Nicki
Es passieren schon komische Dinge in dieser Welt: Da gibt es einen Vampir, der kein Blut sehen kann. Eine Ausbildung zum Jedi geht mächtig daneben. Ein heißblütiger Drache fängt plötzlich selbst Feuer. Topflappen sorgen für ein kleines Wunder. Und was hat das alles mit Nikis Omi zu tun? Ja, es ist schon eine wundersame Welt voller Mysterien und schräger Pointen, in die Multitalent Tricky Nicki das Publikum diesmal mitnimmt: seine eigene!
Mit seinem Comedyprogramm „NIKIpedia - Wenn das die Omi wüsste...“ ist Tricky Nicky am Mittwoch, 15. Februar, um 20 Uhr zu Gast im Kongresssaal.


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