Vernissage in Linz: "Spuren der Stadt" in der Kunstsammlung
LINZ. Am Donnerstag, 4. Mai, eröffnet die Gruppenausstellung „Spuren der Stadt. Urbane Räume in der zeitgenössischen Fotografie“ in der Kunstsammlung des Landes OÖ. Die Schau versammelt neun künstlerische Positionen mit Oberösterreich-Bezug, die in ihren Fotografien über den städtischen Raum und dessen Bewohner reflektieren.

Fotografie und Stadt – schon seit Entstehung des Mediums verbindet die beiden eine enge Beziehung. Neben der auf Sachlichkeit fokussierenden Architekturfotografie erweitern Künstler seit jeher die Sicht auf das Urbane, um hinter dessen Kulissen zu blicken. Das Medium bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, den Stadtraum zu analysieren oder ihn um poetische Momente zu erweitern.
Die ausgestellten Werke reflektieren urbane Räume als dynamische Orte, die immer auch etwas über ihre Bewohner preisgeben. Durch Eingriffe in den Bildprozess oder die Wahl ungewohnter Perspektiven lenken die Künstler die Aufmerksamkeit auf die kleinen Zwischenräume im städtischen Gefüge, die trotz ihrer Schlichtheit viel zu erzählen wissen. Die Schau versteht sich als ein Kaleidoskop künstlerisch-kritischer Zugänge, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln darauf reflektiert, was Urbanität und Stadt heute bedeuten können.
Beteiligte Künstler: Sabine Aichhorn, Gregor Graf, Katharina Gruzei, Otto Hainzl, Eginhartz Kanter, Leonie Lehner, Isabella Scharf-Minichmair, Franz Riedl, Katharina Struber


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