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LINZ. In „The Dark Side of the Moon“ interpretiert Österreichs Parade-Akkordeonist Otto Lechner am Samstag, 13. Mai, um 20 Uhr im Zirkus des Wissens am JKU-Campus das berühmte Pink Floyd-Album aus dem Jahr 1973. Außerdem wird „rubisco variationen - Die Sonate der Photosynthese“ (mit Anne Bennent) ab 11. Mai wiederaufgenommen.

Szene aus rubisco variationen mit Otto Lechner und Anne Bennent (Foto: Nick Mangafas)
  1 / 2   Szene aus rubisco variationen mit Otto Lechner und Anne Bennent (Foto: Nick Mangafas)

Otto Lechner, der sich auch schon an manchem Jimi Hendrix-Song versucht hat, interpretiert in „The Dark Side of The Moon“ das berühmte Pink Floyd-Album, das seit 1973 über 50 Millionen Mal verkauft wurde - und zwar solo! Auf die Besucher wartet ein waghalsiges Unterfangen und ein garantiert außergewöhnlicher musikalischer Abend.

„‚The dark side of the accordion‘ ist der Versuch, einer Sache, die wir bereits zu kennen glauben, neue Bedeutungen und Aspekte zu geben. Das gilt einerseits für das Album (‚The dark side of the moon‘) und andererseits für das Akkordeon selbst“, so Otto Lechner.

rubisco variationen: Wiederaufnahme nach dem großen Erfolg im letzten Jahr

Mit der Photosynthese hat der Mensch einen Begriff geschaffen, der kaum zu begreifen ist. Doch warum soll dieser Prozess, der so unmittelbar mit irdischem Atmen und Leben verbunden ist, nur Biochemikern verständlich sein? Anne Bennent und Otto Lechner machen sich in „rubisco variationen - Die Sonate der Photosynthese“ daran, begleitet von Sprache, Musik und Tanz, der Photosynthese ein menschliches Antlitz zu geben.

Otto Lechner ist blind und musiziert: Musik und Literatur sind für ihn konkrete Hilfsmittel, um Verborgenes wahrzunehmen oder zu erahnen. Möglicherweise kann man rubisco variationen mit geschlossenen Augen ja besser verstehen. Die Besucher sind herzlich eingeladen, es auszuprobieren!

Otto Lechner: „So blind, wie ich nun einmal bin, ist es für mich doch naheliegend, mich mit unsichtbaren Dingen zu beschäftigen und ihnen auf den Grund zu gehen. Musik handelt gern von Unsichtbarem: Sie ordnet Klänge auf nicht immer nachvollziehbare Weise, und doch hat man immer eine Ahnung davon, worum es geht. Das ist der Ansatz für die rubisco variationen.“

Der Eintritt ist auf Spendenbasis. Aufgrund beschränkter Platzkapazitäten wird um eine Anmeldung unter www.jku.at/zirkus-des-wissens gebeten.

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