"Hybrid Bodies": Performance-Format im OK geht in die nächste Runde
LINZ. Mit „Hybrid Bodies“ geht das neue Performance-Format der OÖ Landes-Kultur GmbH in die nächste Runde. Am Samstag, 1. Juli werden die Ausstellungsräume und die Dachlandschaft des OK in Linz mit neuen Werken der zeitgenössischen Performance, Choreografie und Tanz belebt.

Der dreiteilige Abend verspricht ein abwechslungsreiches Programm, bei dem Choreografen, Performance-Künstler und Tänzer zu Begegnungen mit erneuernden Ökologien und alten Mythen einladen.
Betty Apples Meerjungfrau
Die Performance „Betty Apples Meerjungfrau“ bringt mit dem inneren Meerwesen in Verbindung. Die taiwanesische Künstlerin und Musikerin lässt Meerjungfrau-Fantasien mit queerer Science-Fiktion verschmelzen. Sie reflektiert die zerstörerische Dimension unserer Weltbeziehung auf höchst sinnliche Weise, wobei sie zugleich neue fiktionale und spirituelle Räume für regenerative Kräfte erzeugt.
Tanz Linz
Tanz Linz setzt sich mit „Labo Traces“ als ein in Diversität versammeltes Kollektiv in Szene. Die Unterschiede der Performer in Herkunft, Alter, Körperlichkeit sowie tänzerischem Vokabular bilden den Ausgangspunkt der Suche nach gemeinsamen Verbindungen. Nach der Premiere im Ballettsaal des Musiktheaters wird die Performance erstmals in einer theater-fernen Geografie, auf der großen Dachfläche des OK aufgeführt.
„flowers and other beings and stones“ präsentiert den gemeinsamen Arbeitsprozess von Studierenden des Institute of Dance Arts der Anton Bruckner Privatuniversität und der Kunstuniversität Linz. Unter der künstlerischen Leitung von Claudia Bosse spekuliert die Performance über Beziehungen mit hybriden Wesen und öko-somatische Verbindungen.
Schwerpunkt Performance
Mit „Hybrid Bodies“ setzt die OÖ Landes-Kultur GmbH den Schwerpunkt auf Performance fort, den das Festival „The Non-fungible Body?“ im letzten Jahr eröffnete. Insbesondere ermöglicht das Format der Linzer Szene eine jährliche öffentliche Plattform und Positionierung auf der österreichischen Tanz- und Performancelandkarte.
Das Thema „queere Ökologien“ beschäftigt auch die zeitgleich im OK gezeigte Ausstellung „Queer - Vielfalt ist unsere Natur“ (ab 23. Juni).


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