Junge Talente spielen ein Konzert mit Integrationskraft
LINZ. Das Abschlusskonzert des „Musikalischen Südwind“ zählt seit 10 Jahren zu den jährlichen Programmhighlights der Linzer Musikschule. Das integrative Projekt macht Musikinstrumente für Kinder aus sozial schwächeren Familien zugänglich.

1000 Linzer Volksschülerinnen und Volkschüler brachten frischen Wind ins Brucknerhaus, als sie unter dem Namen „Südwind-Zukunftsorchesters“ vorführten, was sie an ihren Instrumenten gelernt hatten. Die Initiative „Musikalischer Südwind“ der Linzer Musikschule ermöglicht den Kids aus Linz-Süden und Linz-Mitte, Musikinstrumente auszuprobieren, zu denen sie sonst keinen Zugang haben. Die Musikschule möchte Barrieren beim Erlernen von Instrumenten abgebaut und musikalische Talente unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund fördern.
„Es ist österreichweit einzigartig, was unsere Südwind-Lehrkräfte mit ihren Schülerinnen und Schülern musikalisch auf die Beine und Bühne gestellt haben. Ursula Sternberger als Initiatorin, unsere Südwind-Lehrkräfte, die ProjektpartnerInnen im Brucknerhaus und natürlich die mitwirkenden Schülerinnen und Schülern haben mit diesem Konzerttag gezeigt, welch große musikalische und soziale Innovationskraft unsere Musikschule Linz hat“, freut sich Christian Denkmaier, Direktor der Musikschule der Stadt Linz.
Zum Abschluss des Projekts begeisterten die Kinder im Brucknerhaus mit der „Südwind-Symphonie“. Das Konzert bleibt nicht nur den Kindern als Höhepunkt in Erinnerung, in den entsprechend emotionalen Gesichtern ihrer Eltern waren Stolz und auch die eine oder andere Träne zu entdecken. Im Rahmen des Projekts erlernten die Kinder an vier Tagen Schulunterricht musikalische Grundkenntnisse, an jeder der 20 teilnehmenden Schulen entstand eine Sing- und Rhythmusgruppe. Ziel ist es, den Instrumentalunterricht auch direkt an den Schulen anzubieten, an 22 Volksschulen gibt es bereits Gruppenunterricht.


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