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Bühne frei für heimische Künstler beim Posthof-Heimspiel

Nora Heindl, 20.01.2026 19:05

LINZ. Der Posthof läutet das neue Jahr traditionell mit der Heimspiel-Reihe ein. Quer durch die Genres wagen heimische Talente ihre ersten Gehversuche. Zugleich gibt es ein Wiedersehen mit jenen, die den Sprung längst geschafft haben.

Stefan Leonhardsberger gibt sein zweites Soloprogramm "Herzklopfen" zum Besten. (Foto: Luis Zeno Kuhn)

„Ja sicher machen wir das.“ Als Stefan Leondhardsberger damals zusagte, im Oktober 2015 mit „Da Billi Jean is ned mei Bua“ den Supportact für Wanda zu machen, kannte den Mühlviertler kaum jemand. Das sollte sich danach schlagartig ändern. Der Freistädter ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich der Posthof als Sprungbrett nutzen lässt. „Es hat uns natürlich Türen geöffnet, dass Leute Karten gekauft haben, obwohl uns keine Sau gekannt hat“, lacht Stefan Leondhardsberger.

Mittlerweile steht sein zweites Solo-Programm „Herzklopfen“ in den Startlöchern, das am 24. März beim Heimspiel Österreich-Premiere feiert. Es warten Gags, Gesang und intime Geständnisse. So ganz fertig ist das Programm aber noch nicht. „Wir sind noch Work-in-Progress. Ich springe zurzeit auf Open Mics herum, um zu testen – und teilweise wurde schon gelacht“, so Leonhardsberger augenzwinkernd.

Seine Fans haben aber vollstes Vertrauen und so sind die Premiere als auch die Folgetermine am 22. und 23. April bis auf Stehplätze ausverkauft. Wer sich gedulden kann: Noch mehr Auswahl hat man am 21. November.

Das Programm im Detail

Den Heimspiel-Auftakt macht am 22. Jänner Marco Pogo – Musiker, Arzt, Kabarettist und Politiker – mit seinem aktuellen Kabarettprogramm „Lost & Found“.

Am 29. Jänner reflektiert der Wiener Kabarettist und DJ David Scheid in „The Kabarettist“ den modernen Alltag.

Eine Art Best-of Kirchenkabarett mit alten und neuen Szenen und Liedern geben Günther Lainer und Ernst Aigner am 4. Februar in „z'fleiß katholisch“ zum Besten.

Die Werkschau „Ritus“ des Institute of Dance Arts der Bruckneruni ist am 5. Februar (Schulvorstellung um 11 Uhr) sowie am 6. Februar zu erleben.

Zwei Männer, ein Abend, null Skrupel: Marvin Tare und David Stockenreitner bringen am 10. Februar ihr Comedyprogramm „Ziemlich schlechte Freunde“ auf die Bühne.

Violine, Cello, Harfe und Stimme verweben sich im Werk „Nachbarin (a diverse narrative)“ der Traunviertler Komponistin Julia Lacherstorfer zu einem grenzüberschreitenden Sound – zu hören am 13. Februar.

Katie La Folle präsentiert am 18. Februar ihr Kabarettprogramm „Rettet die Teetassen“.

„Neues aus dem Dachgeschoss“ erzählt Kabarettistin Isabell Pannagl am 20. Februar.

Am 21. Februar ist Lorenz Hinterberger mit seinem Comedyprogramm „Was willst du machen?“ zu Gast.

Wie die nächste Welle des heimischen Pops klingt, zeigt sich am 24. Februar bei Eigenkompositionen der 6. und 7. Klassen des Pop-Borg Linz.

Der Kuseng serviert am 25. Februar in „Hoamatlond, Hoamatlond“ österreichische Gustostückerl.

Die preisgekrönte Wiener Songwriterin Clara Luzia zeigt sich am 5. März mit neuer Band von ihrer ruhigen Seite.

In seinem dritten Kabarettprogramm „1996“ zollt Benedikt Mitmannsgruber am 12. März Eltern und Großeltern Tribut. OÖ-Premiere.

Kabarettistin Maria Muhar feiert am 21. März mit ihrem zweiten Programm „Mariannengraben“ ebenfalls OÖ-Premiere.

AK-Pop wird fortgesetzt

Die im Vorjahr neu eingeführte Kooperation mit der Arbeiterkammer OÖ wird aufgrund des großen Anklangs fortgesetzt. Das heißt, für AK-Mitglieder gibt es wieder ausgewählte Musik-Highlights zum halben Preis. Mit dabei sind Ezra Furman (21. Jänner), ClockClock (12. Februar), Oska (19. März) sowie Fit For A King, Memphis May Fire, Acres und 156/Silence (3. April).

Dreimillionste Besucherin

133.969 Besucher zählte der Posthof im vergangenen Jahr bei insgesamt 248 Veranstaltungen. An das All-Time-High von über 149.000 Gästen im Jubiläumsjahr 2024 kam man zwar nicht heran, dafür durfte im 41. Jahr des Bestehens beim Beatsteaks-Konzert Anfang Oktober die insgesamt dreimillionste Besucherin begrüßt werden.

Alle Veranstaltungen und Karten: posthof.at


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