Standing Ovations für Puccinis "Turandot" in Linz
LINZ. Mit Standing Ovations, tosendem Applaus und Jubelrufen feierten „Turandot“, Giacomo Puccinis letztes Meisterwerk am Wochenende im Musiktheater Premiere.
Um eine Ahnin zu sühnen, verweigert sich Prinzessin Turandot den Männern. Nur jenem will sie sich hingeben, der drei von ihr gestellte Rätsel zu lösen vermag. Gelingt ihm dies nicht, wird er geköpft. Bislang sind alle Bewerber gescheitert. Doch nun wagt Prinz Calaf, geblendet von ihrer Schönheit, die Prüfung. Selbst wenn ihm sogar die Henker davon abraten. Sie haben genug der Hinrichtungen. Wird Calaf die Rätsel lösen – und das harte Herz der Prinzessin zum Schmelzen bringen?
Puccini verstarb, bevor er die Schlussszene mit Turandots Wandlung von der kalten Prinzessin zur liebenden Frau vollenden konnte. 2002 stellte der renommierte Komponist Luciano Berio seine auf Puccinis Skizzen basierende Version des Finales vor, die nun auch in Linz erklingt.
Regie führt Jasmina Hadžiahmetovic, am Pult des Bruckner Orchesters steht Enrico Calesso.
Fazit: meisterhaft
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