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Benefiz-Flohmarkt der Kolpingfamilie Linz

Nora Heindl, 31.01.2026 12:00

LINZ. Kolping FIP veranstaltet am Samstag, 7. Februar, von 7 bis 14 Uhr wieder einen Benefiz-Flohmarkt im Saal des Kolpinghauses Linz, Gesellenhausstraße 1-7. 

Täglich werden Straßenkinder in Nairobi mit einem Mittagessen versorgt. (Foto: Kolping Linz)
Täglich werden Straßenkinder in Nairobi mit einem Mittagessen versorgt. (Foto: Kolping Linz)

Der Erlös kommt Straßenkindern in Nairobi/Kenia sowie Kindern und älteren Menschen im Hochland von Peru zugute.

Kolping FIP (Förderung Internationaler Projekte) ist ein Kreis von Personen, der durch regelmäßige Aktivitäten, Gelder für die Sozialprojekte sammelt. Seit der Gründung im Jahr 2002 konnten rund 400.000 Euro an die Verantwortlichen der beiden Projekte überwiesen werden.

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In Nairobi werden Straßenkinder in extreme Armut hineingeboren und kämpfen täglich ums Überleben. Die Folge sind Verwahrlosung, Suchtproblematik usw. Schwester Grace von den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut versucht durch das täglich bereitgestellte Mittagessen den Kontakt zu den Straßenkindern herzustellen. Dadurch kann sie Integrationsmaßnahmen, wenn nötig Suchtprävention, einleiten. Wenn die Eingliederung gelingt, erhalten die Jugendlichen eine Schul- bzw. Berufsausbildung.

In Peru hat sich die wirtschaftliche Lage in den vergangenen 15 Jahren deutlich verbessert, vor allem durch den Ausbau des Bergbaus. Davon profitieren jedoch nicht alle: Besonders Kinder und ältere Menschen im Hochland fallen häufig durch das soziale Netz. Während Eltern mit ihren Lama-Herden tagelang unterwegs sind, bleiben viele Kinder auf sich allein gestellt. Padre Franz Windischhofer, der seit 1980 im Hochland von Peru wirkt, hilft mit täglichen Frühstücken vor Schulbeginn – oft der einzigen warmen Mahlzeit des Tages. Auch viele alte Menschen bleiben alleine zurück, da die Jungen in die Städte abwandern. Durch die extreme Höhenlage und das gleißende Licht sind viele von ihnen zudem erblindet. Auch für sie hat der Padre Ausspeisungen in Pfarrhöfen eingerichtet – auch für sie oft die einzig warme Mahlzeit am Tag.


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