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LINZ. Im Herbst 2026 feiert das Ars Electronica Center (AEC) sein 30-jähriges Jubiläum. 30 Jahre, in denen auch die Begegnung zwischen Menschen und Maschinen eine große Rolle spielte. Seit heuer neu im AEC zu Hause ist der humanoide Roboter Unitree G1.

  1 / 2   Das neue Familienmitglied Unitree G1 marschierte schon durch Linz. (Foto: Ars Electronica / Martin Hieslmair)

Seit 1979 leistet Ars Electronica Pionierarbeit – sie baut Brücken zwischen Disziplinen, dient als Plattform für neue Allianzen und setzt Impulse für einen offenen, inklusiven Dialog über die Zukunft. In dieser Zeit wurden auch viele neuartige Roboter im AEC präsentiert. Der „kuscheligste“ davon war wohl PARO, die Roboterrobbe, die von 2011 bis 2018 ein absoluter Publikumsmagnet war. PARO zeigt, wie berührend Technik sein kann. Der Roboter wurde vom japanischen National Institute of Advanced Industrial Science and Technology entwickelt und wird in der Therapie, etwa bei Demenz, eingesetzt.

Von ASIMO bis Seer

Einige können sich vielleicht auch noch an ASIMO, Hondas hochentwickelten humanoiden Roboter, erinnern. Er feierte 2010 im AEC sein Österreich-Debüt und zeigte eine frühe Vorstellung davon, wie humanoide Roboter künftig in öffentlichen Räumen funktionieren könnten.

Überrascht wurden die Besucher im AEC sicher auch vom Gesichtsroboter MERTZ von Lijin Aryananda. Dieser ahmte menschliche Gesichtsausdrücke nach. Hiroshi Ishiguros TELENOID hingegen funktionierte wie ein Doppelgänger eines Menschen. Wenn der Roboter mit der Stimme einer Bekannten oder eines Freundes sprach, verstärkte er das Gesagte mit menschlich anmutenden Gesten oder Mimik.

Bekannt ist auch Seer, ein kompakter humanoider Roboter von Takayuki Todo, der den emotionalen Ausdruck des Betrachtenden nachahmt.

Neu in der Familie: Unitree G1

Im Ars Electronica Center trifft man zudem GO2 – und kann sich mit ihm eine Meinung bilden, ob wir bald mit unseren Roboterhunden spazieren gehen werden.

Der jüngste Roboter-Zugang ist der humanoide Roboter Unitree G1. Seinen ersten Einsatz hatte er am 1. Mai auf der Linzer Landstraße, um die Themen Arbeit, KI und automatisierte Systeme sichtbar zu machen. Auch künftig wird er eine zentrale Rolle im Museum der Zukunft spielen.

Eine Übersicht über die Vielzahl beeindruckender Robotern, die im Laufe der Jahre im Ars Electronica Center zu erleben waren, gibt's unter ars.electronica.art/2026


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