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ÖSTERREICH. Die Europäische Kommission analysiert laufend gemeinsam mit dem KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) die Performance der EU28-Länder (Europäische Unfalldatenbank CARE). Österreich ist dabei in Sachen Verkehrssicherheit auf Platz neun zu finden, drei Plätze hinter unserem Nachbarland Deutschland.

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

 EU-weit liegt Schweden an erster Stelle, noch sicherer ist allerdings das EFTA-Land Schweiz. Die Zahl der jährlichen Verkehrstoten pro Millionen Einwohner liegt in Österreich bei 49, in Deutschland bei 39 und dem EFTA-Land Schweiz bei 26 (EU-Durchschnitt: 50). Die Schweiz hat mit 26 Verkehrstoten pro Millionen Einwohner nur halb so viele Todesopfer wie Österreich. Auf den vordersten Rängen finden sich auch Schweden (27), United Kingdom (28) und die Niederlande (31).

Schlechte Moral der Verkehrsteilnehmer

Laut einer Eurobarometer-Umfrage stehen die Österreicher den Hauptgefahren im Straßenverkehr vergleichsweise gelassen gegenüber: so beurteilen nur 64 Prozent der Österreicher die Verwendung eines Mobiltelefons (ohne Freisprecheinrichtung) im Straßenverkehr als problematisch. Das ist die fünftschlechteste Zustimmungsquote. Dabei ist Ablenkung mit 38 Prozent die häufigste Unfallursache in Österreich. Ähnliches gilt auch für die Einstellung der Österreicher zu der Gefährlichkeit der Überschreitung von Tempolimits – hier weisen die Österreicher sogar die drittgeringste Zustimmungsquote der EU auf.


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