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LINZ. „Die Grottenbahn ist ein Herzstück von Linz“, sagte Bgm. Klaus Luger am Donnerstagabend bei der Feier zum 111-jährigen Jubiläum.

  1 / 11   Generaldirektor Erich Haider, Traude Wagner-Rathgeb, Vorstandsdirektorin Jutta Rinner und Bgm. Klaus Luger (v.li.)

„Der Pöstlingberg mit der Grottenbahn ist eines der beliebtesten Ausflugsziele nicht nur der Oberösterreicher“, betonte Vorstandsdirektorin Jutta Rinner. Die nostalgische Idee der Grottenbahn sowie des historischen Linzer Hauptplatzes im Märchenkeller soll weiter geführt werden. Neuerungen werden immer nur mit Bedacht eingeführt.

Linz AG-Generaldirektor Erich Haider beschrieb die gesamte Abfolge vom Bau der Bergbahn im Jahr 1898 als steilste Adhäsionsbahn über Zerstörung der Grottenbahn im Weltkrieg sowie den Wiederaufbau als tolle Attraktion. Aber nicht nur Kinder lieben den Drachen Lenzibald, denn 60 Prozent der Besucher sind Erwachsene, die gerne in Kindheitserinnerungen schwelgen. Zudem bietet das einzigartige Ambiente den Rahmen für 70 Veranstaltungen pro Jahr.

Märchenerzähler Helmut Wittmann - begleitet von Andrea Roither an der Harfe - schilderte eindrucksvoll die Geschichte des Pöstlingbergs samt Grottenbahn und verriet dabei, dass früher eine vierte Runde mit dem Drachen gefahren wurde, bei der das Licht ausgeschaltet wurde und nur eine Schrift „Küssen verboten“ leuchtete. Passiert dürfte dabei oft das Gegenteil sein.


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