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LINZ. Die fünfte Jugendmedienstudie des Landes OÖ zeigt einen eindeutigen Trend bei den 11- bis 18-Jährigen: weg vom Fernseher, hin zum Smartphone.

Trotz Smartphone & Co ist das Buch nicht obsolet: 57 Prozent lesen gerne. Foto: Weihbold
Trotz Smartphone & Co ist das Buch nicht obsolet: 57 Prozent lesen gerne. Foto: Weihbold

2011 verbrachten die Jugendlichen durchschnittlich 92,72 Minuten vor dem TVGerät, 2017 sind es nur noch 56 Minuten. So gaben in der ersten Studie 2008 auch noch 62 Prozent der Jugendlichen an dass der Fernseher unverzichtbar sei, 2017 waren es nur mehr 31 Prozent. 78 Prozent jedoch erachteten ihr Smartphone als unverzichtbar, gefolgt von Internetzugang und Computer. Diese Geräte werden von den Jugendlichen auch täglich genutzt: 73 Prozent kommunizieren über WhatsApp oder Facebook, 70 Prozent beschäftigen sich gerne mit dem Computer, Tablet oder Smartphone, 69 Prozent schauen YouTube oder DVDs.

Lieblingsbeschäftigungen offline

Auf Platz eins – mit 80 Prozent – liegt jedoch noch immer, ganz klassisch, Freunde treffen. Bei der Frage nach den Lieblingsbeschäftigungen zeigt sich das sogar, sehr deutlich, dass diese meist offline stattfinden. Freunde treffen liegt mit 53 Prozent klar an der Spitze, vor Sport treiben mit 32 Prozent und Zeit mit dem Freund/der Freundin verbringen mit 31 Prozent. Auch gelesen wird gerne - am liebsten ganz klassisch Bücher aus Papier.

Eltern machen sich weniger Sorgen

Rund ein Viertel der Eltern (24 Prozent) macht sich Sorgen, wenn das Kind online ist, das sind 8 Prozent weniger als noch 2015. Die größten Sorgen sind: Für die Kinder ungeeignete Inhalte (73 Prozent), Kontaktaufnahme mit Unbekannten (55 Prozent), Gefahr von Viren (52 Prozent) und dass ihr Kind gemobbt oder internetsüchtig wird (je 43 Prozent).

Medienkompetenz ein zentrales Thema

Für 93 Prozent der Lehrkräfte ist die Vermittlung der Medienkompetenz an der Schule ein wichtiges Thema. 94 Prozent sind der Meinung, dass der Einsatz von Medien in der Schule sehr gut bzw. gut gefördert wird. Lehrkräfte selbst verwenden Neue Medien bzw. Technologien für die Erstellung von Arbeitsmitteln (96 Prozent), zum Suchen und Sammeln von Informationen (90 Prozent), zur Video- oder Audiowiedergabe (89 Prozent), für Apps und Lernprogramme (72 Prozent) und für eLearning-Aktivitäten (63 Prozent).

„Unsere breite Angebotspalette wird von den Pädagogen sehr stark genutzt und unsere Serviceleistungen werden von den Lehrkräften in allen Medienbelangen bewusst wahrgenommen. Für 83 Prozent der befragten Lehrkräfte sind wir die Medienanlaufstelle Nummer 1. Uns freut es natürlich, dass wir im Schulsystem fix verankert sind und wir werden auch in Zukunft den Anforderungen der Lehrkräfte nachkommen und unsere Angebote dort ausbauen, wo Informationsbedarf besteht“, so Peter Eiselmair, GF der Education Group GmbH.


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