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LINZ. Im Jahr 2016 registrierte das Bürgerservice mit 7550 Anliegen um zirka 670 Meldungen mehr als 2015. Das ist ein Plus von fast zehn Prozent.

Auch Schlaglöcher wurden gemeldet. Foto: Weihbold
Auch Schlaglöcher wurden gemeldet. Foto: Weihbold

Die meisten Meldungen gingen auf der Plattform „Schau auf Linz“ (4000 Eingaben) ein. Gut 2400 Beschwerden nahm das Bürgerservice telefonisch entgegen. Bei mehr als der Hälfte konnten die Wünsche der Antragsteller erfüllt werden. Bei zirka 47 Prozent der Fälle war eine Umsetzung nicht möglich, meist aus sachlichen oder rechtlichen Gründen.

Verkehr als Hauptthema

Den größten Anteil – 47 Prozent, also 3600 Meldungen – betrafen 2016 die Verkehrseinrichtungen: Knapp 2100 Anregungen betrafen Dinge wie das Anbringen von Hinweistafeln, Wünsche nach mehr Polizeikontrollen sowie das Aufstellen von Fahrradständern und Parkscheinautomaten. Mit 1240 Schadensmeldungen wiesen die Bürger unter anderem auf defekte Ampelanlagen und Straßenbeleuchtungen sowie beschädigte Fahrbahnen, Gehsteige etc. hin. Mehr als 750 Meldungen (2015: 760) betrafen Müllablagerungen. Stark zugenommen hat das Interesse für die Pflege von Grünflächen, Parks, Spielplätzen und Sportanlagen. Die Zahl der damit zusammenhängenden Meldungen stieg gegenüber 2015 um 50 Prozent auf knapp 630.

Verteilung der Anliegen auf die Stadtteile

Von den eingelangten Anregungen und Beschwerden konnten zirka 7.300 einzelnen Stadtteilen direkt zugeordnet werden. Knapp 280 Meldungen betrafen die Stadt allgemein oder bezogen sich auf Punkte außerhalb des Stadtgebietes. Die meisten Anliegen betrafen 2016 wie in den Jahren zuvor die Innenstadt (1.500), gefolgt vom Urfahrer Zentrum (1.200), dem Bulgariplatz (750) und St. Magdalena (420).


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