Auch die Landeshauptstadt ist vor trickreichen Einbrechern nicht gefeit
LINZ. Generell sank zwar zuletzt die Zahl der Einbrüche landesweit, die Tricks der Einbrecher werden dabei aber immer dreister. Dies spürt man in letzter Zeit auch in Linz vermehrt bei einigen Vorfällen.

Es war für die Linzer Polizei kein normales Wochenende Ende Jänner: An nur zwei Tagen mussten die Ermittler in der Landeshauptstadt zu mehr als 20 Einbrüchen und versuchten Taten ausrücken. In Urfahr wurden etwa mehrere Einfamilienhäuser „ausgeräumt“, im Süden sogar Doppelhäuser geplündert. Aber auch Wohnhaus-Einbrüche und aufgebrochene Keller wurden gemeldet.
Einbrüche auch im Neuen Rathaus
Zuletzt hatten es sogar die politischen Vertreter mit Einbrechern im Neuen Rathaus zu tun. Bei einem Einbruch in der Tiefgarage wurde das Moped von FPÖ-Vizebürgermeister Detlef Wimmer beschädigt. Zusätzlich wurden etwa der Einfahrtsschranken und abgestellte Fahrzeuge, darunter ein Dienst-PKW der Stadt, beschädigt. „Erst letztes Jahr brach ein mutmaßlich Drogenabhängiger im Sozialamt ein und verbrachte das Wochenende im Büro“, erinnert Detlef Wimmer.Freilich: Wo eingebrochen wird und welches Haus verschont bleibt, ist jedoch zumeist kein Zufall. Gute Verkehrsanbindung, gekippte Fenster, finstere Eingänge, keine Alarmanlage: Es sind Faktoren wie diese, die Einbrecher oft bewusst suchen.
Sicherheitstour startet in Linz
Gemeinsam mit dem langjährigen Präventionskoordinator der Landespolizeidirektion OÖ, Brigadier Anton Wachsenegger, und Sicherheitsexperten aus der Region informiert die OÖ Versicherung im Rahmen der „Sicherheits-Tour“, wie man sich präventiv vor Einbruch schützen kann. Die Tour startet am Donnerstag, 1. März, im Volkshaus Ebelsberg (Beginn 18.30 Uhr).
Termine und Anmeldungen unter www.aktionsicheresheim.at


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