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LINZ. Am kommenden Wochenende fällt am größten Linzer Grünmarkt der Startschuss für denalljährlichen Marktfrühling. Doch auch abseits des Marktfrühlings tut sich auf dem Südbahnhofmarkt einiges.

Gemeinderat Bernhard Seeber und Maria Kössler vor ihrem Geschäft Foto: Claus Muhr
  1 / 3   Gemeinderat Bernhard Seeber und Maria Kössler vor ihrem Geschäft Foto: Claus Muhr

Nicht nur der Marktfrühling bringt jedes Jahr, wenn die Temperaturen steigen, frischen Wind auf den Markt. So sind in letzter Zeit auch einige Neue in die Kojen des Südbahnhofmarktes eingezogen, wie das Café „Heuschober“ oder das integrative Café und Bistro „Kowalski“ des Diakoniewerks, das sich auf vegetarische und vegane Küche spezialisiert. In Koje 16 gibt es nun Speck aus Hartkirchen. Linzer Craft Bier wird bei der Marktbrauerei seit kurzem ausgeschenkt.

Qualität und Regionalität

Was ihnen allen gemein ist und sie mit etablierten „Standlern“ verbindet: der große Wert, der auf Regionalität und Qualität gelegt wird. „Ich war schon der Meinung, Qualität geht über alles“, erzählt Gottfried Pirklbauer, der schon früher als Großhändler den Markt beliefert hat und seit Kurzem eine eigene Koje hat. Die Kunden wollten jedoch auch regionale Produkte. „Ich kann ja beides anbieten“, schmunzelt er. Oft hat Qualität natürlich auch ihren Preis, bei vergleichbaren Produkten könne man da aber mit den Supermärkten konkurrieren, erzählt Pirklbauer und nimmt gleich das danebenliegende Häuptel Salat um 1,20 Euro als Beispiel. „Die eingelegten Oliven sind im Supermarkt sogar teurer“, erzählt Manfred Auer vor seiner „Käseglocke“.

Die Vielfalt nimmt ab

Das Einzige, was sie vermisse, sei die Vielfalt, erzählt Maria Kössler im Gespräch mit Gemeinderat Bernhard Seeber (Grüne) beim Lokalaugenschein. „Früher war mehr Durchmischung. Es gab eine kleine Drogerie und ein Papiergeschäft. Ein Schuster war auch da“, erzählt die 77-Jährige, die schon 60 Jahre am Südbahnhofmarkt arbeitet und noch immer im Geschäft anzutreffen ist.


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