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LINZ. In den Großküchen des Landes OÖ soll mehr Regionalität einziehen – so auch in der Küche des Landesdienstleistungszentrums (LDZ).

Die Hauptzutaten, Fleisch und Eier, werden gekennzeichnet. Foto: Weihbold
Die Hauptzutaten, Fleisch und Eier, werden gekennzeichnet. Foto: Weihbold

In der Küche des LDZ werden jährlich rund 380.000 Essen ausgegeben. Somit ist sie die größte der landeseigenen Küchen. Mit einem Pilotprojekt setzt das Land OÖ daher im LDZ ab Oktober erste Schritte hin zu mehr Regionalität und Transparenz: „Da starten wir jetzt dort, wo wir selbst Einfluss haben“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Rot-weiß-rote Lupe

Der Regionalanteil liegt derzeit – ausgehend von den Jahresumsätzen 2017 – durchschnittlich bei knapp über 50 Prozent. Ausgehend von diesem Wert wird eine Steigerung des regionalen Lebensmittelanteils von rund fünf bis zehn Prozent bis 2021 angestrebt. Mit der rot-weiß-roten Lupe werden die Hauptzutaten Fleisch und Eier gekennzeichnet, die in Österreich erzeugt wurden.

Zudem werden künftig Aufträge nicht mehr nach dem Billigstbieter-Prinzip vergeben, sondern nach dem Bestbieter-Prinzip.

Vorbild Schweiz

In der Schweiz ist die Fleisch-Herkunft in der Gastronomie seit 1996 verpflichtend auf den Speisekarten anzuführen und auch in Hotellerie und Gastronomie auf breiter Basis akzeptiert. Auf Grundlage der Schweizer Lebensmittelkennzeichnungs-Verordnung müssen im Gastgewerbe folgende Angaben zu Fleischgerichten auf Menükarten, Aushängen oder Plakaten gemacht werden: Tierart, Produktionsland sowie Herkunft der Rohstoffe.


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