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Online Redaktion, 23.04.2019 14:37

Linz. Heute unvorstellbar, dass man vor 100 Jahren mit einem Spaziergang über die Nibelungenbrücke von einer Gemeinde in die nächste wechselte: Jahrhundertelang waren Linz und Urfahr getrennt, sie waren nicht nur Nachbarn, sondern auch Rivalen.

Heute steht hier das Neue Rathaus. Foto: Archiv der Stadt LinzFoto: Archiv der Stadt Linz
  1 / 2   Heute steht hier das Neue Rathaus. Foto: Archiv der Stadt LinzFoto: Archiv der Stadt Linz

Schließlich waren die Linzer den Urfahranern überlegen: zahlenmäßig, politisch und im Handel. Am 16. April 1919 fiel der Beschluss im Landtag, die Stadt Urfahr in Linz – nach langen Verhandlungen – einzugemeinden. Am 1. Juni 1919 war es soweit: 15.000 Urfahraner wurden zu Linzern. Linz wuchs auf 94.000 Einwohner und gewann 14 Quadratkilometer dazu.


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