Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

„Viele Baustellen in Agrarpolitik“: Kammerspitze im Dialog mit Bauern

Leserartikel Bianca Padinger, 06.12.2019 11:46

BEZIRK LINZ-LAND. Landwirtschaftskammerpräsidentin Michaela Langer-Weninger und Kammerdirektor Karl Dietachmair informierten persönlich über die Probleme der Landwirtschaft und stellten sich Fragen der Bauern in St. Florian.

Die Spitze der Landwirtschaftskammer trat in Dialog mit den Bauern. Foto: Tips/Padinger
Die Spitze der Landwirtschaftskammer trat in Dialog mit den Bauern. Foto: Tips/Padinger

Bei der Veranstaltung am Freitag, 29. November, in der HLBLA St. Florian standen vor allem die von der EU geplanten restriktiveren Gesetze in der Agrarpolitik im Vordergrund. Um die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen, seien die Bauern auf Unterstützung angewiesen. „EU-Audit bringt einige Anpassungserfordernisse in der Bio-Landwirtschaft mit sich“, erklärt Kammerdirektor Dietachmair, „in der Agrarpolitik gibt es noch viele Baustellen.“ Zur Sprache kamen auch das Mercorsur-Abkommen, das die heimischen Bauern stark unter Druck setzt, die prekäre Lage der Forstwirtschaft und die Probleme, die der Klimawandel mit sich bringt. Diesbezüglich appelliert Langer-Weninger, mehr heimische und saisonale Produkte zu kaufen. Dies sei „der beste Klimaschutz, den wir machen können“.

Dialog mit den Betroffenen

Nach Informationsvorträgen der Kammerspitze forderten die Bauern vor allem eine langfristige Strategie, die Gesellschaft wieder enger an die Landwirtschaft zu binden und so die Lebensmittelkonzerne wieder mehr in die Pflicht zu nehmen. Präsidentin Langer-Weninger setzt es sich zum Ziel, die Wichtigkeit der heimischen Landwirtschaft wieder mehr in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rufen. Mit Projekten wie „Schule am Bauernhof“ setze man hierzu bereits bei den Jüngsten erste Schritte.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden