Eisenbahnbrücke: Bauarbeiten in neuem Plan
LINZ. Insgesammt 44 Millionen Euro sind 2020 und 2021 für die neue Eisenbahnbrücke budgetiert. Die Bauarbeiten verlaufen ganz nach – neuem – Zeitplan.

„Wir haben für diese beiden Jahre gesamt 88 Millionen Euro zur Verfügung. Die Hälfte davon – also 44 Millionen – geht direkt in den Brückenbau der Neuen Donaubrücke“, so Bürgermeister Klaus Luger. Nach Problemen mit der Statik, kam es zu Verzögerungen und Mehrkosten. „Es wird fieberhaft gearbeitet. Die Brückenteile wurden nach Zeitplan geliefert. Die statischen Probleme sind längst gelöst“, so Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein. „Der erste Stahlknoten sollte im Februar in Linz ankommen.“
Schweres Tragwerk
Im Herbst 2020 sollen die beiden Brückenbögen über Wasser eingeschwommen werden, parallel wird auf dem in Urfahr gelegenen Donauufer der Brückenbogen über Land errichtet. Die Herausforderung dabei: das Gewicht des Tragwerks von 2.700 Tonnen. „Das ist fast drei mal so schwer wie ein Tragwerk der Bypassbrücken.“ Dementsprechend muss zum Einschwimmen der Teile der Wasserstand passen.
Bypass-Brücken im Sommer fertig
Die Fertigstellung der Bypass-Brücken für die Voest-Brücke geht in großen Schritten voran: Die zweite Brücke nimmt bereits deutliche Konturen an. Mit der Inbetriebnahme der beiden Bypässe ab Sommer 2020 werden dann zahlreiche PendlerInnen von der Entflechtung der Verkehrsströme profitieren. Mit täglich mehr als 100.000 Fahrten zählt die Voestbrücke zu den stärkst befahrenen Straßen in Linz.


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