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LINZ. Linz ist auf dem besten Weg zur Radstadt. Waren es 2017 noch 644.984 gezählte Radfahrten über die Nibelungenbrücke, so waren es 2019 bereits 745.598, freut sich Verkehrsreferent Vizebürgermeister Markus Hein: „Es ist sehr erfreulich, dass wir jedes Jahr einen deutlichen Anstieg an Radfahrern in der Stadt verzeichnen können. Gegenüber 2018 mit 709.294 Radfahrern nahm der Radverkehr auf der Nibelungenbrücke wieder um etwa 5% zu! Das zeigt, dass Radfahren in der Stadt immer beliebter wird.“

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

Stärkster Monat im vergangenen Jahr war mit allein 94.822 Fahrten über die Nibelungenbrücke der Juni – das ist überhaupt die höchste Zahl, die seit Beginn der Statistik 2013 gemessen wurde. Der schwächste Monat war mit 24.954 Radfahrern der Jänner. 

Für Vizebürgermeister Hein ist das Ergebnis der Zählstation wesentlich aussagekräftiger als der oft propagierte Radfahranteil des Modal-Splits, der nur acht Prozent der in Linz zurückgelegten Wege ausmacht: „Das letzte Mal wurde der Modal-Split 2012 erhoben. Diese veraltete Zahl hat sich längst überholt. Alleine von 2013 bis 2019 sind die Radfahrten über die Nibelungenbrücke um über 60 Prozent gestiegen.“ So bleibt es spannend, wie der neue Modal-Split, der aber erst wieder 2022 ermittelt wird, tatsächlich in Linz aussehen wird. „Mit dem neuen Fahrradverleihsystem und dem weiteren Ausbau unserer Radwege wird sich dieser Trend fortsetzen!“, ist sich Hein sicher.


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