Auch in Zeiten von Corona ist bei der Kunstuni viel passiert
LINZ. Trotz Distanzlehre und Home-Office stand an der Kunstuni Linz das universitäre Leben nicht still. Im Gegenteil, vieles ist passiert. Schrittweise kehrt man zudem nun auch an der Kunstuni zum Regelbetrieb zurückzukehren, zumal die Universität auch ein sozialer Ort ist.

Seit Mai wird in den Werkstätten, Laboren, Studios, Ateliers und Arbeitsräume sowie die Universitätsbibliothek - wenn auch eingeschränkt - wieder gearbeitet. Die Cafeteria Frédéric am Standort Hauptplatz 6 verwöhnt Studierende wie Besucher wieder. Die Online-Anmeldung zu den Zulassungsprüfungen für das Studienjahr 2020/21 sind möglich, die Prüfungen finden online statt.
Verschiedenste Kuntprojekte sind entstanden
Interface Cultures Studierende veröffentlichen Kunsttagebücher der Isolation. Studierende unterschiedlichster Studienrichtungen halten im Rahmen des Corona-Zeichenprojekts „Post-it to post it“ wöchentlich Alltagseindrücke zeichnerisch auf einem kleinen Stück Papier fest. Als Ersatz für den Tag der offenen Tür 2020 bieten einzelne Studienrichtungen online Live-Infotage für Interessierte an. Mittels kurzer Video-Interviews gewährt die Kunstuniversität Linz in der Video-Reihe „Im Gespräch mit ...“ Einblicke in den Alltag der Universitätsangehörigen in dieser außergewöhnlichen Zeit.
Einen Überblick über das Kunstschaffen während Corona gibt's unter www.ufg.at
Filmprogramm im space
Darüber hinaus präsentiert die Kunstuni ab sofort auf drei Monitoren im Fenster des Ausstellungsraums „splace am Hauptplatz“ ein wöchentlich wechselndes Filmprogramm aus allen Studienbereichen. Im Vorbeigehen erhalten Passant dabei Einblicke in das vielfältige Schaffen der Studierenden.
Studierende der Studienrichtungen „Fashion & Technology“, „Gestaltung: Technik.Textil“ und „textil·kunst·design“ unterstützen mit dem Projekt „maskup – textile protects you“ aktuelle Corona-Maßnahmen an der Kunstuniversität Linz. In Heimarbeit fertigten sie insgesamt 2.000 Schutzmasken für alle Universitätsangehörigen.
Ausstellung ab Juli zugänglich
Ab Juli ist die verschobene Ausstellung „Jeder scheitert so gut er kann“ im zweiten Stock der Kunstuni - Hautplatz 6 - öffentlich zugänglich. Im November 2020 wandert die Ausstellung, betreut von Johannes Wegerbauer und Stefan Kreiner, im Zuge des Projekts „Junge Kunst auf der Feststiege“ in das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Die Arbeiten der Studierenden der Visuellen Kommunikation veranschaulichen, dass zwischen grandiosem Gelingen und totalem Scheitern oft nicht einmal ein Blatt Papier passt.
Wettbewerb Heldinnen der Krise
Im Wettbewerb „Heldinnen der Krisen“ war der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der Kunstuni auf der Suche nach queerfeministischen, kritischen, knalligen, stillen, lustvollen, radikalen, widerspenstigen, visionären, skandalösen, amourösen Statements, Plakaten, Performances, Flyern, Masken, GIFs, Handschuhen und -cremes, Songs, Comics, Gedankenblitzen, Fotos, Seifenspendern, Filmclips und mehr. Aus insgesamt 30 Einreichungen stehen nun die fünf preisgekrönten Arbeiten fest. Alle Infos unter www.ufg.at


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