Linzer Klimafonds: Einreichfrist läuft noch
LINZ. Die Einreichfrist für Projekte für den Linzer Klimafonds läuft noch bis 7. September. Weitere Termine werden folgen.

Der Klimawandel und dessen Auswirkungen sind auch in Linz Realität. Um die vielen Lücken zwischen Wissen und Handeln besser schließen zu können, sind der Klimafonds der Stadt Linz und die Klimastabstelle geschaffen worden. Der Klimafonds der Stadt Linz ist jährlich mit einer Million Euro dotiert. Mit ihm werden Projekte finanziert, die der Klimakrise entgegenwirken sollen. „Das hat sich alles Corona-bedingt verschoben“ so Bürgermeister Klaus Luger. „Manche Projekte muss man aber jetzt vereinbaren, damit wir im Frühjahr starten können.“ So zum Beispiel bei Projekten die Bepflanzung vorsehen.
Erster Einreichtermin
Sowohl Private, als auch Unternehmen und Vereine können nun Projekte einreichen. „Die Projektvorhaben müssen einen klaren Bezug zu unserer Stadt vorweisen“, betonen Luger und Oliver Schrot von der Klimastabsstelle. Des weiteren sind folgende Kriterien relevant: der Beitrag zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, der Beitrag zum Klimaschutz, der Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel und die Bewusstseinsbildung hinsichtlich des Klimawandels. „Wir wollen ein Bewusstsein schaffen“, so Luger. Die Klimastabsstelle entscheidet auf fachlicher Basis, welche durchgeführt werden. „Es wird sicher nicht so sein, dass der Beirat alles befürwortet“, kündigt Schrot an. Die Kriterien habe man dennoch bewusst offen angesetzt um eine möglichst große Projektvielfalt zuzulassen. Die erste Einreichfrist endet mit 7. September 2020. „Weitere Einreichtermine werden im Herbst und im Winter folgen“, kündigt Schrot an.
Stadt reicht Hauptplatz-Begrünung ein
„Wir werden selbst ein Projekt einreichen - und zwar die Begrünung des Hauptplatzes“, kündigt Luger an. Dabei werden nicht nur die bisher umgesetzten Begrünungsmaßnahmen eingereicht, sondern auch jene die noch umgesetzt werden sollen.


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