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OÖ. 1.302 Neuinfektionen meldete Oberösterreich heute innerhalb von nur 24 Stunden - ein nie dagewesener Höchstwert. Angesichts „alarmierender Zahlen“ an Corona-Neuinfektionen am heutigen 30. Oktober appelliert Gesundheitsminister Rudi Anschober „Kontakte ab sofort stark zu verringern.“

 (Foto: Volker Weihbold)
(Foto: Volker Weihbold)

Die Hauptzuwächse werden in „alarmierender Höhe“ aus Oberösterreich mit 1.302 positiv Getesteten gemeldet, dann aus Wien (906), NÖ (876), Salzburg (756) und Tirol (521) gemeldet.

Intensiv-Auslastung wie beim Frühjahres-Höhepunkt

„Die heutige neuerlich sprunghafte Steigerung von vorgestern 3.394 auf gestern 4.453 auf heute 5.627 Positivtestungen von 26.421 eingemeldeten Tests bei 1.621 Neu-Genesenen ist eine dramatische Weiterentwicklung“, nennt Anschober die Österreich-Entwicklung. „Neuerlich steigen damit die Hospitalisierungszahlen stark an - um 111 Erkrankte auf 1.803. Darunter auch die Zahl der schwer Erkrankten mit Bedarf an intensivmedizinischer Pflege mit einem Plus von 15 auf 263 - das ist ein Zuwachs von 66 Prozent innerhalb einer Woche. Und damit liegt die Auslastung der Intensivkapazitäten jetzt in etwa auf dem Niveau wie zum Höhepunkt der ersten Welle. Mit dem großen Unterschied, dass wir uns aktuell mitten in einer sprunghaften Zunahme der Infektionszahlen befinden“, so der Gesundheitsminister.

Wirkung der aktuellen Maßnahmen in einer Woche

„Die Situation ist mittlerweile wirklich dramatisch - in ganz Europa und auch in Österreich“, so Anschober. Das seit letzten Sonntag geltende Maßnahmenpaket mit rechtsverbindlichem Mindestabstand, Erweiterung der Mund-Nasenschutz-Pflicht und der Verringerung ungeregelter Veranstaltungen. „Die Fachexperten erwarten dessen dämpfende Wirkung in gut einer Woche. Wir müssen und werden aber dennoch umfassende und hochwirksame Zusatzmaßnahmen beschließen und verankern müssen. Und drittens brauchen wir jetzt jeden einzelnen Bewohner Österreichs. Verringern Sie bitte ab sofort Ihre Kontakte! Ein Drittel weniger Kontakte halbieren das Infektionsrisiko. Und genau das brauchen wir jetzt dringend“, appelliert der Gesundheitsminister.


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