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LINZ. Courage bewiesen zwei Linzer Asfinag-Mitarbeiter: Sie stoppten auf der A7 Mühlkreisautobahn einen Geisterfahrer. Der Lenker war in der Anschlussstelle Linz-Zentrum falsch auf die Richtungsfahrbahn Süden aufgefahren.

Die beiden Traffic Manager Kerstin Gföllner und Paul Hinterdorfer konnten einen Geisterfahrer auf der A7 stoppen (Foto: ASFINAG)

Am Mittwochabend (9. Dezember), kurz vor 20 Uhr kam es zu dem Zwischenfall. Die beiden Traffic Manager Kerstin Gföllner und Paul Hinterdorfer wurden von der Verkehrsmanagementzentrale Wels über einen Geisterfahrer auf der A 7 Mühlkreisautobahn informiert.

„Mulmiges Gefühl“

Die beiden waren gerade in Dornach unterwegs und fuhren so schnell sie konnten in Richtung Süden. Dann ging es sehr schnell: Auf Höhe der Abfahrt Prinz-Eugen-Straße sahen sie den Falschfahrer schon. „So früh haben wir nicht mit ihm gerechnet“, berichtet Paul Hinterdorfer, der auch nicht verhehlt, dass man da ein mulmiges Gefühl bekommt. „Wir hatten unser Blaulicht eingeschalten und die Anzeige auf unserem Fahrzeug mit 'Achtung' aktiviert“, so der Traffic Manager.

Geisterfahrer hatte Fehler bemerkt

Der Lenker hatte zum Glück bereits gemerkt, dass er falsch unterwegs war und sein Tempo reduziert. Als die Traffic Manager nach rund vier Kilometer Falschfahrt vor ihm auftauchten, stellte er sein Auto ab. Der Lenker, ein Mann im höheren Alter, wurde schließlich von der knapp danach eingetroffenen Polizei abgeholt.


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