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WIEN/OÖ/NÖ. 46 von 53 Verdachtsfälle auf die neue Coronavirus-Mutation B117 in Oberösterreich sind offiziell bestätigt. Damit liegt der endgültige Beweis vor, dass die noch ansteckende Virus-Variante in Österreich angekommen ist. Das Gesundheitsministerium weitet daher gemeinsam mit den Ländern die Kontrollen aus, um die Dynamik der Ausbreitung zu erkennen.

Symbolbild (Foto: RossHelen/Shutterstock.com)
Symbolbild (Foto: RossHelen/Shutterstock.com)

Dabei wird zur Kontrolle der Ausbreitung in ganz Österreich ein Großteil der positiven PCR-Testungen auf Mutations-Verdacht untersucht, die Abwassertests werden intensiviert und die Vollsequenzierungen weiter deutlich verstärkt. „Wir wollen genau erforschen, wie es in Österreich um die Ausbreitung von B117 steht, damit wir punktgenaue Gegenmaßnahmen setzen können“, teilt Gesundheitsminister Rudi Anschober mit.

Maßnahmen gegen die Ausbreitung von B117 seien der Lockdown, FFP2-Maskenpflicht, Verdoppelung des Mindestabstandes auf zwei Meter, verstärktes Homeoffice, aber auch die Umsetzung der Berufsgruppen-Testungen und die Impfungen. Bis heute Abend (19. Jänner) rechnet der Bund mit knapp 140.000 durchgeführten Impfungen, bis Ende der Woche soll ein Großteil der Bewohner der Alten- und Pflegeheime in Österreich den ersten Impfdurchgang abgeschlossen haben, Mitte Februar auch den zweiten.

Ziel sei es, das aktuelle Infektionsgeschehen weiter deutlich abzusenken, um Zeit zu gewinnen für Impfungen, bevor sich B117 stärker ausbreite.

Covid-Zahlen: Leichter Trend nach unten, erstmals seit Oktober unter 17.000 Fälle

Heute wurden 1.486 Neuinfektionen bei 2.225 Neu-Genesenen von den Bundesländern eingemeldet. Damit setzt sich der Trend einer leichten Absenkung der Infektionszahlen weiter fort. Auch die Zahl der aktiven Fälle sinkt diese Woche – heute mit 16.136 aktiven Fällen - erstmals seit Oktober auf weniger als 17.000 Fälle, nach über 75.000 im November.

Weiter „viel zu hoch“ sind für Anschober die Zahl der Covid-Erkrankten auf Intensivstationen, mit 332.


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