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LINZ. Alte Autobatterien wiederverwerten – das spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt. Neben technischen Schwierigkeiten gibt es aber auch juristische Hindernisse: Umweltrecht und Schadenersatzrecht zum Beispiel. An einer Lösung dafür wird nun am LIT Law Lab der JKU Linz gearbeitet, gemeinsam mit Unternehmenspartnern wie Porsche, Audi, Mercedes und anderen im Rahmen eines FFG-Comet-Projekts.

 (Foto: Smile Fight/Shutterstock.com)
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Die Zahl der Autos mit Elektromotoren nimmt stetig zu. Damit stellt sich jedoch auch immer mehr die Frage, was mit den gebrauchten Batterien solcher Autos geschehen kann und soll. Gebrauchte E-Autobatterien wiederverwerten – das spart nicht nur Geld, sondern schont die Umwelt und trägt auch zu einer effizienten Kreislaufwirtschaft in Europa bei.

Die Wiederverwertung ist aber nicht nur eine technische Frage. Es bestehen auch nicht unerhebliche rechtliche Herausforderungen: Diese reichen vom Umwelt- und Haftungsrecht über das Energierecht bis hin zum Datenschutzrecht, zumal eine sinnvolle Wiederverwertung exakte Kenntnisse über die Nutzungsgeschichte einer Batterie voraussetzt. An der Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen und an einer idealen rechtlichen Umsetzung wird nun am Linz Institute of Technology (LIT) unter der Leitung von Michael Mayrhofer und seinem Team des LIT Law Lab geforscht.

Namhafte Projektpartner

Im Rahmen des FFG-Comet-Projekts „Safe LIB“ forschen Rechtswissenschaftler der JKU gemeinsam mit der TU Graz und namenhaften Unternehmenspartnern zur Sicherheit und Zuverlässigkeit der Nutzung von Lithium-Ionen-Batterien in mobilen und stationären Anwendungen. Das Ergebnis des Projekts soll ein Katalog mit konkreten technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Handlungsempfehlungen für Industrie und Politik sein. Mit dabei sind unter anderem Audi, Porsche, Mercedes, Fronius und andere große Mobilitätsunternehmen. Deren Beteiligung am Konsortium verdeutlicht die wirtschaftliche Tragweite als auch zukunftsträchtige Bedeutung des Projekts und der Thematik.

„Das LIT Law Lab bringt seine Forschungskompetenz im Bereich Technologierecht in das Projekt ein“, erklärt Michael Mayrhofer, Leiter des LIT Law Lab. „Damit leisten wir einen Beitrag zur interdisziplinären Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft in einem ganz wichtigen Bereich.“

Die Kooperation, die von der Forschungsförderungsgesellschaft und dem Land Oberösterreich gefördert wird, ist auf vier Jahre angelegt und wird vom Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz geleitet.


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