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OÖ. „Wir brauchen eine nachhaltige Corona-Strategie für die nächsten Jahre, sprich einen Impfplan für die Zukunft, nur so können wir wieder ein normales Leben führen“, unterstützt Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer für OÖ, Forderungen vonseiten der Österreichischen Ärztekammer. „Natürlich ist es vorrangig, möglichst rasch möglichst viele Menschen zu impfen – aber darüber hinaus darf man die Zukunft nicht aus den Augen verlieren.“

Symbolfoto (Foto: as-artmedia/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: as-artmedia/Shutterstock.com)

Die Datenlage, um konkret zu wissen, wie lange die Immunisierung nach der Corona-Impfung besteht, sei noch zu dünn, deshalb sei es umso wichtiger, rasch eine Strategie zu entwickeln, wie die notwendigen Auffrischungsimpfungen organisiert werden sollen „und natürlich auch, wie man die dafür notwendigen Impfdosen organisiert“, so Peter Niedermoser, Präsident der Ärztekammer für Oberösterreich.

Zum Impfen motivieren

Für Niedermoser braucht es aber auch Überlegungen, wie man jene, die sich nicht impfen lassen wollen, motivieren könne, umzudenken. „Es ist eminent wichtig, dass sich möglichst viele Menschen gegen das Corona-Virus impfen lassen. Nur so können wir die Pandemie besiegen und das Leben wieder genießen – und das wollen wir doch alle.“

Auch Harald Mayer, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der angestellten Ärzte, erklärte zuletzt, dass es – neben Impfstoffbeschaffung und Immunisierung der Bevölkerung – „hoch prioritär“ sei, eine Impfstrategie für die nächsten Jahre zu haben.

Mit Stand 9. April, 11.30 Uhr, haben in Oberösterreich 225.246 Menschen die erste Teilimpfung erhalten, 95.934 haben beide Teilimpfungen bekommen.


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