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LINZ. Seit Monaten wird an Wochenenden in Linz gezeltet, um ein Zeichen der Solidarität mit Menschen in Flüchtlingslagern zu setzen. Das Protestcamp Wochenende für Moria von 1. bis 2. Mai wird von Studierenden der Sozialen Arbeit organisiert. Auf dem Programm stehen Stimmen Betroffener, Musik und kritische Texte.

  1 / 4   Die Wochenenden für Moria in Linz gehen weiter. Von 1. bis 2. Mai wird das Protestcamp von Studierenden der Sozialen Arbeit organisiert. (Foto: Tom Mesic)

„Unter Campen versteht man normalerweise ein Abenteuer mit Wanderung, Lagerfeuer und Zelten. Für Tausende Geflüchtete haben ihre Camps damit rein gar nichts zu tun. Unter unwürdigen Bedingungen warten sie darauf, dass andere für sie über ihre Zukunft entscheiden“, sagen Studierende der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Oberösterreich. Sie organisieren derzeit gemeinsam mit der Plattform Solidarität Oberösterreich und Seebrücke Linz und Umgebung das Protestcamp Wochenende für Moria von 1. bis 2. Mai auf dem Linzer Domplatz.

Ab Samstag, 1. Mai um 16 Uhr stehen unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen Stimmen Betroffener, Musik und andere Live Acts auf dem Programm. Jeder ist eingeladen teilzunehmen. Zur Übernachtung von 1. auf 2. Mai sind ein eigener Schlafsack, eine Luftmatratze sowie ein Zelt mitzunehmen. Des Weiteren brauchen Interessierte eine FFP2-Maske und einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Zeichen gegen Flüchtlingspolitik

Die Veranstalter sehen die Wochenenden für Moria als Zeichen der Solidarität mit Menschen in Flüchtlingslagern, aber auch als Statement gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik. Sie fordern die Aufnahme Geflüchteter aus Lagern sowie einen menschlichen Umgang mit Menschen in Notsituationen.


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