Aschbauer posthum für ihr "Lebenswerk" ausgezeichnet
LINZ. Neun Menschen, die sich seit Jahren in den Dienst der guten Sache stellen, wurden mit dem Solidaritätspreis 2020 der KirchenZeitung ausgezeichnet. Unter ihnen Irmgard Aschbauer, die posthum für ihr „Lebenswerk“ geehrt wurde. Die 77-Jährige erlag am 25. Dezember 2020 ihrem Krebsleiden.

Als Diözesansekretärin des Katholischen Akademikerverbandes der Diözese Linz und ab dem Jahr 2000 als Pensionistin war Aschbauer im Auftrag der Kirche und privat in vielfältigen Projekten tätig, bei denen es um ein würdiges Gedenken an die Opfer des NS-Regimes gegangen ist. Sie ist auch Mitbegründerin des Vereins Schloss Hartheim.
Ihre Solipreis-Skulptur samt Urkunde wurde im Rahmen eines Fototermins im Landhaus von Martin Kranzl-Greinecker entgegen genommen, der selbst für sein Projekt „Die Kinder von Etzelsdorf“ ausgezeichnet wurde.
Seit 1994 vergibt die KirchenZeitung der Diözese Linz alljährlich den Solidaritätspreis. Die Verleihung des 27. Preises der Solidarität konnte coronabedingt 2020 erstmals nicht in gewohnter Weise gefeiert werden, sondern wurden erst kürzlich im Innenhof des Landhauses im Beisein von Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landesrätin Birgit Gerstorfer und Bischof Manfred Scheuer überreicht.


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