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LINZ. Am 8. und 9. Mai wurde bereits das 16. Protestcamp „Wochenende für Moria“ in Linz durchgeführt. Diesmal waren Jugendliche und junge Erwachsene von den kirchlichen Jugendzentren Zoom, Stuwe und Plateau in Kooperation mit der Muslimischen Jugend OÖ für die Organisation der Veranstaltung zuständig.

  1 / 3   Beim 16. Wochenende für Moria wurde unter anderem getanzt. Organisatoren waren die kirchlichen Jugendzentren Zoom, Stuwe und Plateau sowie die Muslimische Jugend OÖ. (Foto: privat)

Aktivisten campen derzeit jedes Wochenende in Linz, um ein Zeichen der Solidarität mit Menschen in Flüchtlingslagern in Griechenland und Bosnien zu setzen. Dahinter stehen Seebrücke Linz und Umgebung (Bewegung der Zivilbevölkerung, Anm.) sowie die Plattform Solidarität Oberösterreich (Zusammenschluss von Privatpersonen und NGOs, Anm.). Das Camp wird jede Woche von anderen Personen organisiert. Diesmal waren die kirchlichen Jugendzentren Zoom, Stuwe und Plateau in Kooperation mit der Muslimischen Jugend OÖ an der Reihe.

Musik, Tanzeinlage und Reden

Sie hatten Musik einer Jugendband, ein Open Air Konzert von Charlimero sowie eine Tanzeinlage von BanDox organisiert. Darüber hinaus wurden Reden gehalten. So erzählte Brigitte Fischerlehner von ihrer Arbeit als Psychotherapeutin auf Lesbos. Sie berichtete etwa von traumatisierten Kindern, aber auch von jenen, die Schulen gründen und die Hoffnung auf eine Zukunft nicht aufgeben.

Die Nacht von Samstag, 8. Mai auf Sonntag, 9. Mai, verbrachte ein Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus der katholischen Kirche sowie der muslimischen Jugend in Zelten am Domplatz. Ihre Botschaft an die Bundes- und Landesregierung lautet: „Wir haben Platz“ (für Geflüchtete, Anm.). Nächsten Samstag, 15. Mai, lädt Seebrücke ihre mehr als 20 Kooperationspartner zu einem gemeinsamen Prozess, bei dem über die Zukunft der Protestcamps beraten werden soll.


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