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LINZ. Leben und Würde von Opfern bewaffneter Konflikte zu schützen, ist Aufgabe des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Wie dieses Engagement für Menschlichkeit in der Praxis aussieht und welche Herausforderungen die Mitarbeiter dabei täglich bewältigen müssen, erzählte Balthasar Staehelin, Direktor für Digitale Transformation und Daten in seinem Online-Impulsvortrag bei „HENRI. Der Dialog“.

V. l.: OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger, Balthasar Staehelin, Robert Dempfer und Paul Reinthaler (Foto: OÖRK/Hartl)

Sie besuchen Kriegsgefangene und politische Häftlinge, kämpfen für mehr Menschlichkeit und ein humanitäres Völkerrecht, leiten Hilfsaktionen in Konfliktstaaten sowie helfen bei der Suche vertriebener Angehöriger. Überall, wo Krieg, Gewalt und Vertreibung an der Tagesordnung stehen, sind die Mitarbeiter des IKRK zur Stelle. „Wir wollen Menschen zielgerichtet zu helfen“, verrät Balthasar Staehelin, der auf Einladung des OÖ. Roten Kreuzes einen Einblick über die Arbeit im Internationalen Komitee vom Roten Kreuz gab.

Zur Veranstaltungsreihe „HENRI. Der Dialog“ lädt das OÖ. Rote Kreuz regelmäßig Gäste ein, um mit ihnen gesellschaftspolitisch relevante Themen zu erörtern. „Wir wollen uns auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten, damit wir die Zukunft im Sinne unserer Werte mitgestalten“, erklärt OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger.

Grundsätze der Menschlichkeit haben weltweite Gültigkeit

Die virtuelle Diskussion reichte von der Schilderung spannender Erlebnisse, über den Einfluss der globalen Corona-Pandemie hin zu gesellschaftlichen Entwicklungen. Staehelin kam 1993 zum IKRK und war im Nahen Osten, Afrika sowie am Balkan im Einsatz. Das IKRK ist eine unabhängige und neutrale humanitäre Organisation mit Sitz in Genf, dessen Mandat in den Genfer Konventionen festgelegt ist. Ziel ist, menschliches Leid durch das Verbreiten humanitärer Grundsätze des Völkerrechts zu verhindern.

Das Rote Kreuz: lokal – national – global

Mehr als 17 Millionen Freiwillige engagieren sich in der weltweiten Rotkreuzfamilie in 192 Ländern der Erde. Sie sind da, um zu helfen. Ihre Motivation entspringt den Grundsätzen der Menschlichkeit. Auch in Oberösterreich handeln mehr als 24.000 großteils freiwillige Mitarbeiter danach. Mit ihrem Engagement stärken sie den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und stellen notwendige Leistungen sicher, die es sonst nicht geben würde.


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