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WIEN/OÖ/NÖ. Am 17. Mai starten die Schulen generell wieder mit Präsenzunterricht ohne Schichtbetrieb, das regelmäßige Testen auf Corona bleibt weiter Bestandteil. Schüler bekommen künftig von den Schulen einen Test-Nachweis, mit diesem können sie dann auch zum Basketballtraining, zum Friseur oder ins Gasthaus. Bildungsminister Heinz Faßmann hat am Mittwoch die Details präsentiert. 

Symbolfoto (Foto: Monkey Business Images/Shutterstock.com)
  1 / 2   Symbolfoto (Foto: Monkey Business Images/Shutterstock.com)

Befugte Stellen dürfen Testnachweise ausstellen, Schulen sind solche befugten Stellen, so Faßmann. Alle Schüler erhalten ab kommender Woche einen gültigen Nachweis über ihr jeweiliges negatives Testergebnis. Dieser Nachweis dient zur Vorlage zum Beispiel im Restaurant oder beim Frisör beziehungsweise an allen Orten, wo von Personen ab einem Alter von zehn Jahren die Vorlage eines negativen Testergebnisses verlangt wird.

Kinder unter zehn Jahren müssen keinen Nachweis über eine negative Testung vorlegen. Für sie und ihre Familien dient der „Corona-Testpass“ als freiwillige Testdokumentation bis zum Ende des Schuljahres.

Kleben im „Testpass“

Verwendet wird ein „Testpass“, „für jede Woche ist eine Seite reserviert mit drei einzuklebenden Punkten. Der Lehrer gibt bei negativem Test den Aufkleber weiter oder klebt ihn direkt ein“, so Faßmann. Getestet wird generell an den Schulen Montag, Mittwoch und Freitag früh vor Unterrichtsbeginn. Die Tests sind wie auch andere Antigen-Tests 48 Stunden lang gültig, bei regelmäßiger Durchführung des Selbsttests haben die Schüler also von Montag bis Sonntag früh durchgehend einen gültigen Nachweis über ein negatives Testergebnis.

Für Lehrpersonal gilt, dass die Berufsgruppentestung ebenfalls mit Selbsttest an der Schule durchgeführt werden kann, unter Aufsicht etwa des Direktors oder des Schularztes, diese müssen keine Teststraßen mehr aufsuchen, so Faßmann.

Die generell geltenden Hygiene- und Maskenregeln bleiben weiter aufrecht.  

Appell an skeptische Eltern

Derzeit betrage der Anteil der Schüler, die sich an den Schulen nicht testen lassen und damit nicht teilnehmen dürfen, knapp ein Prozent, das habe deutlich abgenommen im Zeitverlauf, so Faßmann. Er appelliert aber an alle Eltern, die den Covid-Tests skeptisch gegenüber stehen: „Man möge die Zukunft der Kinder nicht gefährden und ihnen mit einem sehr niederschwelligen, nicht invasiven Test die Teilnahme am Unterricht ermöglichen.“ Man bemühe sich, über die Schulen mit den Eltern, die die Tests ablehnen, ins Gespräch zu kommen, aber auch über die Kinderfürsorge - denn es gehe auch um das Recht der Kinder, in die Schule zu gehen.

Verlässlichere Test 

Weiter ausgerollt wird der Einsatz von sensitiveren Antigen-Tests, die jetzt schon in höheren Schulstufen verwendet werden. Ab Anfang Juni sollen diese auch in den Volksschulen, beginnend mit den dritten und vierten Klassen, eingesetzt werden, kündigt der Bildungsminister an. „Da auch die jüngeren Kinder gut mit den etwas komplexeren Tests umgehen können, bekommen nun schrittweise auch die Volksschulen die verlässlicheren Tests“, so Faßmann. Diese Art von Selbsttests habe eine Sensitivität von 89 Prozent verglichen mit Standard-PCR-Tests.

 

 

 

 

 


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A.S.
A.S.
20.05.2021 18:24

Gültigkeit

Und was ist dann mit Sonntag?? Wenn der Test nur 48 h gültig ist, muss jedes Kind ab 10 Jahren für einen Gastrobesuch oder dergleichen wieder getestet werden??

Antworten
Zero
Zero
12.05.2021 14:27

Stickerpass

Bei einer Gültigkeit von 48 Stunden bei den Schülertests kann man das Mittagessen mit der Familie im Gasthaus am Sonntag vergessen! Außer man geht zeitig am Morgen hin