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LINZ. Vergangene Woche wurde in Linz die Veranstaltung Jugend im Dialog 2021 durchgeführt. Ziel war es, arbeitssuchende Jugendliche mit Entscheidungsträgern sowie Politikern zu verbinden und ihnen auf diese Weise eine Stimme zu geben.

  1 / 3   Die Veranstaltung Jugend im Dialog 2021, die arbeitssuchenden Jugendlichen eine Stimme geben wollte, bestand aus themenspezifischen Walk'n'Talks sowie einer Diskussionsrunde im Linzer Volksgarten. (Foto: Barbara Mitterndorfer-Ehrenfellner)

Auf dem Programm standen am Donnerstag, 27. Mai, vormittags themenspezifische Walk'n'Talks und nachmittags eine Diskussionsrunde im Linzer Volksgarten. Die Schwerpunkte wie leistbares Wohnen, psychische und physische Gesundheit, politische Beteiligung, Ausgrenzung, Freiraum für Jugendliche, Mobilität und Chancen am Arbeitsmarkt legten die Jugendlichen im Vorhinein selbst fest. „Wir wollten nicht einfach still dasitzen, sondern unsere Anliegen an die Öffentlichkeit bringen und zeigen, dass wir nicht unsichtbar sind“, sagt Lukas, ein Teilnehmer aus Linz. „Wir alle wollen arbeiten und einen passenden Lehrplatz finden und es hat so eine öffentliche Plattform gebraucht, damit das auch jeder versteht“, meint Teilnehmerin Lisa.

„Sinnstiftende Arbeit, von der man auch leben kann“

Hinter der Veranstaltung Jugend im Dialog 2021 stehen die Bischöfliche Arbeitslosenstiftung, die Betriebsseelsorge OÖ, die Katholische Jugend OÖ sowie die Arbeiterkammer OÖ. Das Motto lautete: „Ich kann was! Ich bin was! Reicht das? - Was sich arbeitssuchende Jugendliche für einen guten Start ins Berufsleben wünschen“. „Wir suchen nach einer sinnstiftenden Arbeit, von der wir auch leben können“, waren sich die arbeitssuchenden Jugendlichen einig. Sie riefen über die App Mentimeter am Ende des Tages in Erinnerung, was aus ihrer Sicht nicht vergessen werden darf. Dazu zählen etwa, dass Politiker eine verständliche Sprache verwenden, ein Jugendticketnetz für alle vorantreiben, aber auch Wohnbeihilfe für Jugendliche unter 18 und ein umfassendes Programm für die Selbstständigkeit von Lehrlingen, das beispielsweise Mobilität und Wohnmöglichkeiten umfasst. „Es ist gut, dass wir einander sehen und hören konnten. Es wurden Vorurteile reduziert und gegenseitiges Verständnis aufgebaut“, schließt Teilnehmer Michael aus Linz.


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