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In seinem Gastbeitrag für die 35 Jahre Tips- Jubiläumsausgabe blickt Caritas-Direktor Franz Kehrer auf die Hochwasser-Katastrophe im Jahr 2013 zurück.

Caritas-Direktor Franz Kehrer auf einem Foto aus dem Tips-Gründungsjahr. (Foto: Privat)
Caritas-Direktor Franz Kehrer auf einem Foto aus dem Tips-Gründungsjahr. (Foto: Privat)

Ein Ereignis, das mich sehr bewegt hat, war die Hochwasser-Katastrophe Anfang Juni 2013, die unter anderem Oberösterreich sehr stark getroffen hatte. von FRANZ KEHRER Zu dem Zeitpunkt war ich gerade erst ein halbes Jahr lang Direktor der Caritas OÖ. Für mich war sofort klar: Hier müssen wir wie schon 2002 den Menschen sofort vor Ort zur Seite stehen – bereits in den ersten Tagen nach der Katastrophe haben wir daher in den besonders betroffenen Gebieten sieben Hochwasserbüros für eine erste Soforthilfe eingerichtet. Gemeinsam mit vielen Freiwilligen, insbesondere aus den Pfarren, ging es uns darum, den Betroffenen Orientierung und menschlichen Beistand zu geben.

Zusätzlich standen auch die zwölf Caritas-Sozialberatungsstellen für die Betroffenen als Anlaufstellen zur Verfügung. Zunächst wurde finanzielle Soforthilfe ausbezahlt, später „Wiederaufbauhilfe“ zur Sanierung von Wohnräumen für Menschen in besonderen Notlagen.

Drei Millionen Euro an Spendengeldern

Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung war sehr beeindruckend, insgesamt haben wir rund 3000 Menschen in Oberösterreich mit rund drei Millionen Euro an Spendengeldern unterstützt. Darüber hinaus konnten wir mit dem Verleih von Entfeuchtungsgeräten und der Ausgabe von Gutscheinen für Baumaterialien und Elektroinstallationen Hilfe leisten, die mit großer Dankbarkeit angenommen wurde. Not sehen und Handeln ist der Grundauftrag der Caritas. Seit 75 Jahren leisten wir wirksame Hilfe für die Menschen in Oberösterreich.


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