Energie AG holte den Liachtbratlmontag nach Linz
LINZ. Der erste Montag nach dem Michaelitag (29. September) wird im Salzkammergut und im Salzburger Land seit mehr als 100 Jahren als „Liachtbratlmontag“ gefeiert. Dieses Jahr holte die Energie AG dieses Brauchtum erstmals in den PowerTower nach Linz. Generaldirektor Werner Steinecker nutzte die Gelegenheit, auf die kommenden Herausforderungen für die Energiebranche hinzuweisen und forderte mehr Realismus bei der Formulierung von politischen Zielen ein.

Früher wurde am Liachtbratl-Montag zum ersten Mal im Herbst in den Werkstätten künstliches Licht zur Arbeit verwendet. An den langen Tagen im Sommer konnte im Freien oder ohne künstliche Lichtquellen gearbeitet werden. Diese Kostenersparnis nahmen die Meister oder Betriebsherren zum Anlass, um die Mitarbeiter auf einen Braten mit Bier oder Wein einzuladen – das sogenannte „Liachtbratl“.
„Schönes Brauchtum“
„In dieser schnelllebigen Zeit geraten leider viele dieser schönen alten Bräuche in Vergessenheit. Da die Energie AG auf Traditionen Wert legt, gleichzeitig ihre Wurzeln im Salzkammergut hat und regional stark verankert ist, feiern wir den Brauch auch weiterhin“, freut sich Energie AG-Generaldirektor Werner Steinecker. Mit seinen Vorstandskollegen Andreas Kolar und Stefan Stallinger lud er Montagabend zum Bratlessen in den Power Tower in Linz ein. Musikalisch umrahmt wurde das Liachtbratl schon traditionell von der Krauhölzl Musi.
Künftige Herausforderungen
Das Zusammentreffen war auch Anlass, um über künftige Herausforderungen für Energieversorger zu sprechen. „Um die ambitionierten politischen Energie- und Klimaziele zu erreichen, sind mehr Pragmatismus und Technologieoffenheit anstelle bürokratischer Gesetze und Verbote gefragt. Außerdem wird die Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften entscheidend für das Gelingen der Energiewende sein“, so Steinecker.
Auch die Mitarbeiter der Energie AG Oberösterreich genossen den „Liachtbratlmontag“: Der Vorstand lud diese in den Betriebsküchen auf ein saftiges Bratl ein, unter Einhaltung aller Covid-Regeln.


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