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Fast 1.800 Einsätze im März: deutliche Anstiege bei Bettelei und Alkoholverbot

Nora Heindl, 12.04.2022 13:15

LINZ. In Richtung Vor-Corona-Niveau bewegen sich die Einsatzzahlen des Linzer Ordnungsdienstes. 1.745 Fälle wurden im März dokumentiert, im März 2021 waren es mit 1.377 um 30 Prozent weniger. Zum Vergleich: 2.095 waren es im März 2019, 1.972 im März 2018.

 (Foto: Weihbold)
(Foto: Weihbold)

Zu einem deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vormonat kam es bei der illegalen Bettelei. 45 Einsätzen im Februar 2022 stehen mit 114 mehr als doppelt so viele im März 2022 gegenüber. Zum Vergleich gab es ein Jahr zuvor im März 2021 nur 25 derartige Vorfälle mit Bettlern.

Die Steigerung bei der Bettelei ist aber nicht nur auf die warme Jahreszeit, die naturgemäß Delikte im öffentlichen Raum wieder ansteigen lässt, sondern vor allem auch auf verschärfte und intensivierte Kontrollen zurückzuführen. „Das sektorales Bettelverbot in der Innenstadt und das generelle Verbot aggressiven Bettelns in Linz waren wichtige Meilensteine im Kampf gegen die Bettelmafia“, betont Sicherheitsreferent Stadtrat Michael Raml: „Ich appelliere nochmals an die Linzer Bevölkerung, diese Banden nicht mit ihren Spenden zu unterstützen, weil von diesen ,Gaben‘ nur Hintermänner profitieren. Der Urfahraner Markt steht vor der Tür und es ist zu befürchten, dass sich die Fälle bei den Bettlern noch häufen. Je mehr den Bettlern gegeben wird, desto mehr reisen zu uns an.“

Ähnlich stark zugenommen haben die Fälle betreffend Verstöße gegen ortspolizeiliche Verordnungen. Vor allem betraf das die Überwachung der Alkoholverbote im Hessenpark, Schillerpark und Volksgarten. Hier musste eine stetige Steigerung von 23 im Jänner auf 62 im Februar und nunmehr 102 Beanstandungen im März festgestellt werden.


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