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LINZ. Mit 24 Igelhäuschen sorgt die Stadt Linz für ein Winterquartier für die stacheligen Vierbeiner. Manche Igel haben sich bereits in ein Quartier aus Laub und Moos zurückgezogen.

Die Igel bereiten sich auf den Winterschlaf vor. (Foto: Anne Coatesy/stock.adobe.com)
  1 / 2   Die Igel bereiten sich auf den Winterschlaf vor. (Foto: Anne Coatesy/stock.adobe.com)

Wenn die Bodentemperatur langfristig auf etwa null Grad sinkt, ziehen sich die Igel komplett zurück. Der Winterschlaf dauert beim Igel etwa fünf Monate, von November bis März. Bei frühen Kälteeinbrüchen treten ihn die Tiere mitunter schon im Oktober an und dehnen ihn falls nötig bis April aus. Die Mitarbeiter der Naturkundlichen Station stellen derzeit gemeinsam mit den Linzer Stadtgärtnern Igelhäuschen im Linzer Stadtgebiet auf. Dieses Jahr sind es 24 Stück, im nächsten Jahr werden es voraussichtlich noch einmal so viele sein. 

Gärten naturnah halten und Laubhaufen belassen

Gärten sollten in der kalten Jahreszeit möglichst naturnah erhalten bleiben: so finden Igel ideale Voraussetzungen vor, um sich genügend Winterspeck in Form von Käfern, Regenwürmern, Schnecken und Spinnen anzufressen. „Falls private Personen den Igeln ein Winterquartier bieten möchten, so mancher Laubhaufen im Garten dient den Tieren ebenfalls als Rückzugsraum oder man baut selbst ein Häuschen aus Holz“, so die für Natur und Umwelt zuständige Stadträtin Eva Schobesberger.

Interessierte finden mehr Informationen darüber in der aktuellen Ausgabe der „ÖKO.L“ der Stadt Linz.


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