Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ. Der MSD-Join4Care-Award, der größte Innovationspreis der Onkologie in Österreich, geht an das Projekt Heartfish-Uro-Oncology unter der Leitung von David Kiesl. Das Preisgeld von 30.000 Euro setzt nun den Startschuss für die Umsetzung der Projektidee: eine App, die die Patienten in der Krebstherapie unterstützt.

David Kiesl (Mitte) bei der Preisverleihung inklusive Gratulanten (Foto: Gregor Nesvadba)
David Kiesl (Mitte) bei der Preisverleihung inklusive Gratulanten (Foto: Gregor Nesvadba)

David Kiesl, Internist am Ordensklinikum Linz und Sportmediziner am Institut für Sport- und Gesundheitsmedizin, betont voller Freude: „Es ist unser großes Anliegen, für Patientinnen und Patienten bestmögliche Lösungen zu entwickeln, um ihren Lebensweg weiterhin positiv gestalten zu können.“

Insbesondere bei einer Krebserkrankung erreichen die meisten Menschen nicht die empfohlene körperliche Aktivität. Die Folge sind therapiebedingte Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Depression oder Lymphödeme bei Krebsbehandlungen. „Ziel ist es, durch die entwickelte Gesundheitsapp mit gezielten Trainingsprogrammen die körperliche Aktivität und die Gesundheitskompetenz bei den Patienten und Patientinnen zu steigern und so möglichen Nebenwirkungen vorzubeugen sowie die Therapiebereitschaft und -adhärenz zu erhöhen“, erklärt Kiesl,

Die Heartfish-App stellt onkologische, psychoonkologische sowie diätologische Inhalte zur Verfügung. „Die Aktivitätsprogramme können individuell an die Patienten und Patientinnen angepasst werden, um das empfohlene Aktivitätsniveau auch während der Therapie zu erreichen und zu halten“, schildert Kiesl. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Krebshilfe OÖ umgesetzt.

Weitere Finalisten aus Linz

Auch die zwei weiteren Finalprojekte kommen aus Linz: Das Projekt „Interdisziplinärer One-Stop-Shop“ unter der Leitung der Ordensklinikum-Oberärzte Margarete Moyses und Ferdinand Luger beschäftigt sich mit dem Ausbau einer neuen interdisziplinären uro-onkologischen Ambulanz für Patienten mit komplexen urogenitalen Tumoren.

Auf die Entwicklung eines onkologischen Informationsportals fokussiert sich das Projekt „onkip“ mit Projektleiterin Anna Hochgerner. Es soll in allen Spitälern des Tumorzentrums OÖ zum Einsatz kommen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden