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LINZ. Seit 11. Dezember bieten die elf Linzer Christbaummärkte ihre Nadelbäume an. Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich hat die Preise verglichen und gibt Tipps für den Kauf, die Lagerung und das Aufstellen des Christbaums.

Fast drei Viertel aller österreichischer Haushalte haben einen Weihnachtsbaum, von denen wiederum 90 Prozent aus heimischer Produktion stammen. (Foto: Volker Weihbold)

Die Tester der Arbeiterkammer Oberösterreich haben Preise für Nordmanntannen in der Höhe von 1 Meter und 1,7 Meter in Linz erhoben. Fazit: Ein Preisvergleich lohnt sich jedenfalls.

Nordmanntanne mit 1 Meter für elf Euro

In Linz liegen die Preise für eine Nordmanntanne mit einem Meter Höhe zwischen elf Euro beim günstigsten Anbieter und bei 28 Euro im teuersten Fall. Der günstigste 1,70 Meter hohe Baum ist in Linz bereits für 24,99 Euro – allerdings kommt der Baum in diesem Fall aus dem Ausland. Den günstigsten Christbaum mit 1,70 Metern Höhe gibt es für 27,95 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr hat laut AK OÖ jeder vierte Händler die Preise beibehalten, sechs von zehn haben den Preis erhöht und zwei von zehn Händlern haben den Preis gesenkt.

Tips-Leser finden übrigens in den Ausgaben der Kalenderwoche 49 und 50 einen Gutschein im Wert von fünf Euro auf eine Nordmanntanne ab 150 Zentimeter für das Christbaumparadies in Linz (ausgenommen Aktionsware und solange der Vorrat reicht).

Österreicher kaufen hauptsächlich aus heimischer Produktion

Fast drei Viertel der österreichischen Haushalte haben beim Weihnachtsfest einen Christbaum zuhause stehen. 90 Prozent dieser Bäume stammen aus heimischer Produktion, kommen aber nur selten aus dem Wald und größtenteils aus Christbaumkulturen. Ein heimischer Baum wird im Durschnitt 40 Kilometer weit transportiert, ein Christbaum aus Dänemark 1.000 Kilometer. Konsumenten erkennen österreichische Christbäume an der Herkunftsschleife.

Tipps für lange Freude am Baum

Bereits beim Kauf sollten Konsumenten darauf achten, dass der Baum möglichst frisch ist. Wenn man den Baum leicht schüttelt oder mit der Hand von innen nach außen über die Nadeln streicht, sollten die Nadeln am Ast bleiben – dann ist er frisch. Das Holz unter der Rinde sollte noch feucht sein. Je heller die Schnittfläche, desto frischer der Baum.

Vor dem Fest sollte der Baum kühl, sonnen- und windgeschützt gelagert werden. Wichtig ist, dass er nicht austrocknet und keinen großen Temperaturschwankungen unterliegt. Vor dem Aufstellen sollte die Schnittstelle noch einmal angesägt werden. Noch ein Tipp: wer einen wassergefüllten Christbaumständer verwendet, hat länger Freude mit dem Baum.


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