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LINZ. Auf einer Schulreise Mitte Mai sollen sieben Schüler des privaten Gymnasiums Aloisianum eine Mitschülerin in ein Zimmer eingesperrt und sie dazu genötigt haben, die Burschen zu massieren. Nun folgten die Konsequenzen für die Schüler seitens der Schulleitung.

Das Privatgymnasium Aloisianum liegt am Linzer Freinberg. (Foto: Volker Weihbold)
Das Privatgymnasium Aloisianum liegt am Linzer Freinberg. (Foto: Volker Weihbold)

Wie die OÖN berichten waren Schüler des 6. Jahrgangs des Kollegium Aloisianums Mitte Mai auf einer Schulreise in Assisi in Italien. Am Abend des dritten Tages soll ein Mädchen dann von sieben Mitschülern in ein Zimmer getragen worden sein, welches abgeschlossen wurde. Die Schülerin wurde dann von den Burschen dazu gezwungen, sie zu massieren.

Das Mädchen berichtete den Lehrern von dem Vorfall, welche auch den Schulleiter informierten. Die sieben beschuldigten Schüler wurden daraufhin von der Reise nach Hause geschickt. Auch die Bildungsdirektion und die Polizei wurden über die Geschehnisse informiert, Einsicht soll es nur bei ein paar der sieben Schüler gegeben haben.

Vier Schüler verlassen das Aloisianum

Wie Schulleiter Michael Haderer den OÖN berichtet, wurden nun, drei Wochen später, die privatrechtlichen Schulverträge mit den Eltern von vier Burschen aufgelöst. Die anderen drei Burschen wurden verwarnt. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Linz.

Das Mädchen sei seit dem Vorfall nicht mehr in der Schule gewesen. Man wolle nun dafür sorgen, dass die Klasse wieder zusammenwachsen kann und der Schülerin eine Umgebung bieten, in der sie sich wieder wohlfühlt.


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