Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Online Redaktion, 22.07.2024 17:25

LINZ. Im Fall der toten Linzerin, die monatelang als vermisst galt, wird weiter ermittelt. Mit Ergebnissen der gerichtsmedizinischen Untersuchungen kann jedoch erst im Herbst gerechnet werden.

Die Staatsanwaltschaft hat im Fall der toten Linzerin, die in einem Waldstück vergraben wurde, weitere Untersuchungen angeordnet. (Foto: Volker Weihbold)

Die 54-jährige Frau galt seit Oktober als vermisst, später gestand ein 43-jähriger Bekannter der Polizei, dass er ihre Leiche vergraben hat. Der Tod der Linzerin war seinen Angaben zufolge aber ein Unfall. Die 54-Jährige soll ihn demnach nach einem Lokalbesuch in seine Wohnung in Ebelsberg begleitet haben, wo die beiden miteinander Alkohol konsumierten. Die Frau habe dann gesundheitliche Probleme bekommen und sei verstorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seither gegen den Mann wegen Imstichlassen einer Verletzten und Störung der Totenruhe. Von einem Gewaltverbrechen wird nicht ausgegangen, der Mann befindet sich auf freiem Fuß.

Todesursache noch unbekannt

Die Todesursache ist nach wie vor unbekannt – das Obduktionsergebnis ist noch ausständig. Neue Erkenntnisse könnte die Untersuchung weiterer Spuren durch die Gerichtsmedizin bringen, die Staatsanwaltschaft rechnet mit Ergebnissen möglicherweise erst im Herbst, wie der ORF berichtet.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden